Künftiger Bischof legt keinen Wert auf Luxus in Wohnung

Pressebesuch beim Bischof von Mainz
Journalisten besichtigen die Wohnung des ernannten Bischofs Peter Kohlgraf. Foto: Frank Rumpenhorst

Kohlgrafs neue Residenz - ehemals bewohnt von Kardinal Volk (Mainzer Bischof von 1962 bis 1982) - ist bisher recht spartanisch eingerichtet. Aus seiner alten Wohnung hat Kohlgraf nicht alle Möbel mitnehmen können, berichtete er. Ein von einem Freund geerbtes Sofa aus dem 18. Jahrhundert wollte er aber unbedingt dabei haben. «Daran hänge ich sehr.» Zusammen mit einem großen Flügel steht es im Wohnzimmer. Dort will der Klassik-Fan musizieren. «Chopin ist unübertroffen», sagte Kohlgraf. Ab und zu wolle er auch neue Stücke lernen. Da werde sich zeigen, wie friedlich die Nachbarn seien.

Momentan komme er nicht einmal dazu, die Umzugskisten selbst auszuräumen, sagte der künftige Bischof. Im Keller stünden noch etwa 100 Bücherkisten. In einem Regal stehen zahlreiche Bücher von William Shakespeare bis zu Thomas Mann und Videos etwa von James Bond. In wenigen Wochen soll die Wohnung fertig eingerichtet sein. Danach dürfen keine Fremden mehr in die Privaträume. Das Schlafzimmer ist für ihn privat und werde deshalb nicht gezeigt. Dort stehe ein ganz normales Bett, sagte Kohlgraf: «Ich schlafe auch nicht auf Nägeln.»

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Künftiger Bischof Peter Kohlgraf


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