"Mike" verdirbt Stimmung

TRISTE WETTERLAGE Dem Greifensteiner Ostermarkt fehlen die Besucher

Wie ein Ei künstlerisch gestaltet wird, zeigte der Eibelshausener Wilfried Orth den Besuchern direkt am Stand.

Der grauen Tristesse im Außenbereich setzten die Künstler sowohl im Museum als auch im Dorfgemeinschaftshaus farbenfrohe österliche Accessoires entgegen. (Fotos: Geis)

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Angesichts der tristen Wetterlage blieb die Gasse zwischen dem Museum und dem Dorfgemeinschafthaus fast menschenleer, denn an Händlern fehlte es im Revier. "Wir hatten 26 Anmeldungen für Außenstände", erklärte Stefan Kocher vom Organisationsteam des Ostermarktes.

Einige seien aber erst gar nicht angereist, andere bauten schon gegen Mittag ihre Buden wieder ab. Wie ein Imker aus dem Siegerland, der enttäuscht seine Auslagen wieder einpackte. "Der Regen hat alle Etiketten von meinen Honiggläsern abgelöst", sagte er. "Die muss ich zu Hause erst wieder alle neu drucken."

Ihren Platz im Marktgeschehen fanden alleine die Händler, die unter den Dächern von Dorfgemeinschaftshaus und Museum ihre vielfältigen Waren anboten. Dabei bestimmten österliche Motive die Szenerie. Eier in vielfältigen künstlerischen Genres zogen die Besucher in den Bann. Aber auch andere Accessoires wie handgesiedete Seifen, Schnitzereien Strickwaren oder Schmuck wurden angeboten.

Zum Angebot gehörten Seifen, Schnitzereien und Strickwaren

Viele der Kreativen, wie Wilfried Orth aus Eibelshausen, zeigten vor Ort, wie ein kunstvolles Ei in liebevoller Kleinarbeit bemalt wird.

Vor allem die Kleinen hatten Gelegenheit, selbst gestalterisch tätig zu werden. In der Schmuckwerkstatt im Obergeschoss des Museums durften sie sich selbst bunte Ketten flechten.


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