Mutter von OEZ-Amokopfer droht Angeklagten zu töten

Pistole in einer Hand
Die Tatwaffe von David S., dem Amokläufer, in einer Hand. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Der angeklagte Philipp K. soll dem Amokschützen die Pistole verkauft haben, mit der dieser neun Menschen tötete, mehrere verletzte und sich dann selbst das Leben nahm. Angeklagt ist der aus Marburg (Hessen) stammende Deutsche wegen Waffendelikten und fahrlässiger Tötung.

Die Mutter hatte als Nebenklägerin das Wort im Prozess erhalten. Rechtliche Folgen wird die Drohung für die Frau wohl nicht haben. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I, die selber im Saal zuhörte, sprach von einem «emotionalen Ausnahmezustand». Da werde «die Staatsanwaltschaft großzügig reagieren». Der Prozess wurde wenig später unterbrochen.

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