OB Feldmann zu Pogromnacht: «Gardinen öffnen»

Rassismus und Antisemitismus seien 2018 noch immer nicht vollständig überwunden, sagte Feldmann. «Wir hören Denk- und Sprechfiguren, die uns aus dem Nationalsozialismus vertraut sind. Der Unterschied von damals zu heute ist, dass es uns heute leichter fällt, diese Rhetorik zu durchschauen», sagte Feldmann. Aber dieser Fortschritt nütze nichts, «wenn wir uns nicht verantwortlich fühlen für das, was in unserer Stadt und unserem Land geschieht».

Allein aus Frankfurt wurden nach Angaben der Stadt während des Nationalsozialismus mehr als 31 000 Juden in Konzentrationslager und Ghettos deportiert, viele von ihnen wurden ermordet.


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