Pestizid-Wolke löst Großeinsatz aus

Nach dem Versprühen von Pflanzenschutzmitteln gab es in der Wetterau einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei. 

Die Beamten, der Bio-Bauer sowie dessen Frau und der zweijährige Sohn wurden daraufhin in Krankenhäusern untersucht, wie die Polizei in Bad Homburg berichtete. Etwa 150 Helfer von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei waren im Einsatz.

Der Hof des Bio-Landwirtes und die Landstraße 3415 wurden zunächst gesperrt. Die Sperrung sollte mindestens bis Mittwochmittag dauern, wie der Friedrichsdorfer Bürgermeister Horst Burghardt sagte. Freigegeben werde das Anwesen und die Straße erst, wenn die Gefahrenabschätzung abgeschlossen sei. Bei Messungen der Luft seien aber keine Auffälligkeiten entdeckt worden.

Die genau Ursache für den Vorfall war nach Angaben der Polizei zunächst unklar. Sie ging davon aus, dass zwei Insektizide versprüht wurden. Die Ermittlungen zur Kombination der Mittel und zur Konzentration dauerten noch an. Im Raum steht nach Angaben eines Sprechers der Verdacht einer fahrlässigen Körperverletzung sowie eines Verstoßes gegen Umweltschutzbestimmungen.

Bürgermeister Burghardt erklärte, es sei sicher, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Vorfall und dem Tod zumindest eines der Lämmer gebe. Es sei tot zur Welt gekommen. Das andere Tier werde von Veterinären noch untersucht.


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Kommentare (1)
...und das vergiftete Zeugs bekommen wir anschließend als Nahrungsmittel auf unsere Teller ?!?
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