Schlag gegen Schiedsrichter kommt Fußballer teuer zu stehen

Richterhammer
Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv

Der Vorfall hatte sich im März in Frankfurt-Griesheim ereignet. Bei dem Gruppenligaspiel sprach der Schiedsrichter nach einem Gerangel zweier Spieler zunächst Zeitsperren und danach Platzverweise aus. Während sein Kontrahent ohne weitere Äußerungen den Platz verließ, eilte der Angeklagte zu dem Unparteiischen, fragte nach dem Grund für die Rote Karte und schlug dann mit der Faust zu. Der Schiedsrichter erlitt Schmerzen an Kiefer und Wange und pfiff die Partie vorzeitig ab. Das Spiel wurde später als Niederlage für den Verein des Angeklagten gewertet.

Vor Gericht räumte der noch bis Anfang 2018 wegen des Vorfalls gesperrte Spieler den Schlag ein und entschuldigte sich bei dem Schiedsrichter. Das Gericht honorierte im Strafmaß das reuige Verhalten des Sportlers, wies ihn darüber hinaus allerdings zur Teilnahme an Therapiegesprächen über aggressives Verhalten an.


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