Schweinepest: Keine Schonzeit für Wildschweine in Hessen

Wildschwein
Ein Wildschwein in einem Wildschweingehege. Foto: Lino Mirgeler/Archiv

In Hessen gibt es laut Umweltministerium derzeit rund 62 000 Wildschweine, von denen etwa 52 000 Frischlinge verschiedener Altersklassen sind. Die Jagd auf Bachen, die keine Frischlinge führen, wird vom Umweltministerium ausdrücklich begrüßt. Das Ministerium steht zudem mit den Jagd- und Veterinärbehörden in ständigem Kontakt, falls weitere Maßnahmen erforderlich sind, um eine Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern.

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hatte in seiner Bewertung zur Verringerung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest empfohlen, die Wildschweinbestände drastisch zu reduzieren. Die Gefahr einer Einschleppung nach Deutschland ist angesichts neuer Fälle in Polen und Tschechien weiterhin hoch. Der Erreger ist für den Menschen ungefährlich. Bei Schweinen verläuft die Erkrankung aber in fast allen Fällen tödlich. Es gibt keinen Impfstoff gegen die Seuche.


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