Sieben Tote durch Behandlungsfehler

STATISTIK Ärztekammer: Zahl gesunken

Das teilte die Landesärztekammer Hessen am Mittwoch mit. Bei 57 weiteren Patienten blieben demnach dauerhafte Schäden. 62 fehlerhaft behandelte Patienten erlitten vorübergehende Schäden.

Im Vorjahr gab es laut Ärztekammer 13 Fälle, die als tödliche Folge von Behandlungsfehlern anerkannt wurden. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl von 2016 also "fast um die Hälfte zurückgegangen", sagte die Sprecherin der Ärztekammer, Katja Möhrle. Sie geht davon aus, dass eine "durch ständige Prüfung verbesserte Fehleranalyse" ihren Beitrag zu den ansonsten "schwer als Trend zu beschreibenden Entwicklungen" geleistet habe.

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Die Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen teilte mit, dass hessischen Ärzten 2016 prozentual etwas mehr Behandlungsfehler unterlaufen waren als im Vorjahr. 25 Prozent der eingegangenen Beschwerden wurden als Behandlungsfehler bestätigt, im Vorjahr waren es 24 Prozent. (lhe)


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