Stadt prüft mögliche neue Heimat für gefräßigen Wels

Wels
Ein Wels wird in die Kamera gehalten. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Mehrere private Teichbesitzer hätten der Stadt inzwischen Angebote unterbreitet, den Wels aufzunehmen. Die Stadt müsse nun prüfen, dass es keine Fließgewässer sind, der Teich groß genug und artgerecht ist, sagte Holzeimer. Der 2500 Quadratmeter große Weiher im Dreieichpark Offenbach sei es zumindest nicht.

Eine mögliche Methode, das Tier zu fangen, sei die Elektro-Fischerei, sagte Holzeimer. Doch je wärmer das Wasser ist, desto schwieriger lasse sich die Wirkung des Stroms vorhersagen. Andere Lebewesen könnten verletzt oder der Wels nicht ausreichend betäubt werden. «Das Wichtigste ist, dass das Tier nicht unnötig leiden muss», sagte Holzeimer.

Derweil könnten die artgeschützten Entenküken Glück haben, wenn sie in der Uferregion des Weihers bleiben. Der Wels soll bereits mehrere der Tiere gefressen haben. Der 1,50 Meter große Fisch habe Schwierigkeiten in dem seichten Gewässer von 30 bis 40 Zentimeter Tiefe zu jagen, sagte Holzeimer. Zuletzt habe sich der «Problemwels» aber ohnehin auf dem Grund im Morast versteckt.


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