Stadt rechnet Anfang September mit Rennbahn-Räumung

Jan Schneider
Jan Schneider (CDU), Baudezernent der Stadt Frankfurt. Foto: Arne Dedert/Archiv

Das Oberlandesgericht Frankfurt hatte im Juli den Einspruch des Rennklubs gegen die Räumungsklage der Stadt zurückgewiesen. Mittlerweile hat der Klub beim Bundesgerichtshof (BGH) Revision eingereicht und will sich nach Angaben seines Schatzmeisters Carl-Philip Graf zu Solms auch um Vollstreckungsschutz bemühen.

Auch die Stadt will beim BGH Revision einlegen - und zwar wegen des Vorwurfs der Sittenwidrigkeit im Urteil des Oberlandesgerichts. «Dieser Vorwurf ist unbegründet und wird noch dazu vom Rennklub als Argument für die Anfechtung des Urteils angeführt», sagte Schneider. «Dieses Bild müssen wir zurechtrücken.» Das Urteil selbst werde «natürlich nicht in Frage gestellt oder gar angefochten».

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Auf dem Rennbahngelände will der Deutsche Fußballbund (DFB) eine Leistungsakademie bauen. Der Baubeginn war bereits im vergangenen Jahr geplant, doch der langwierige Rechtsstreit zwischen Stadt und Rennklub verhinderte eine Übergabe. Auch jetzt sind noch mehrere Prozesse anhängig.

Stadt Frankfurt Liegenschaftsdezernat


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