Suche nach Raritäten

SOLMSER FOTOBÖRSE Leica-Modelle stehen im Mittelpunkt

Die meisten der Besucher der Solmser Fotobörse waren auf der Suche nach Raritäten. (Foto: Bender)

Auf 512 Seiten mit über 600 Farbfotos zeigt der Leica-Händler, der seit 1993 die Solmser Fotobörse ausrichtet, alle Leica-Serienmodelle. Gehandelt wurden auch diesmal wieder historische und moderne Fotogeräte aller Art - von Sammlerstücken bis zu aktuellen Produkten.

Einige der über 100 Aussteller aus dem gesamten EU-Raum waren auch am Ankauf oder am Tausch von Fotogeräten interessiert. Unter den Besuchern waren sogar sechs Händler aus Hongkong angereist.

Für die Leica III C würden Liebhaber 10 000 Euro bezahlen

Im Mittelpunkt der Ausstellung standen die begehrten Leica-Oldies - wie am Stand von Hans Ploegmakers aus Holland. Der - wie er selbst sagt - "einzige vereidigte Leica-Makler weltweit" hatte einiges an Raritäten zu bieten. Für seine unverkäufliche Leica III C, grau lackiert, "kältefest mit Kugellager" würden Liebhaber schon mal 10 000 Euro hinlegen, verrät er. Das besondere an der Kamera mit dem Herstellungsdatum 17. Juli 1945 war die Gravur: "Prop US Army". Ob die US-Amerikaner seinerzeit die Kamera gekauft, konfisziert oder geschenkt bekommen hatten, bleibt offen.

Norbert Müller hatte drei Bildbände mitgebracht, in denen auf jeweils 144 Seiten frühe Leitz- Kleinbildprojektoren von 1925 (GNOM) bis zum letzten Model "Prado Universal", Baujahr 1984, abgebildet sind.

Hans-Heinrich Pardey aus Hüttenberg hat sich das Fotografieren mit alten, analogen Kameras zum Hobby gemacht.

"Diese Art zu fotografieren ist für mich besonders reizvoll", sagt der Hobbyfotograf, der seine Bilder im eigenen Studio selbst entwickelt. Gekauft hat er am Samstag eine über 30 Jahre alte Minox 35 GT.


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