Von der Idee zur Institution

WEIHNACHTSMARKT Kleines Jubiläum in Niederquembach

Kleine Strolche, große Unterhaltung: Die Kinder der Kindertagesstätte singen den Marktbesuchern Weihnachtslieder. (Foto: Homberg)

Der Tradition folgend wurden an den zehn Verkaufsständen vor allem selbst gebastelte Adventsgestecke, Weihnachsdekoration und Holzspielzeug angeboten, aber natürlich kamen auch die kleinen Gaumenfreuden nicht zu kurz. So fanden Bauernbrote, Weihnachtsplätzchen und Lebkuchen sowie Liköre und Pralinen dankbare Abnehmer. Die "Niederquembacher Kräuterhexen" boten selbstgemachte Naturheilmittel wie Kräutertees und die hochwirksamen Tinkturen und Salben zum Einreiben an. Und schließlich wurden in der mollig warmen Hütte der Vogel- und Naturfreunde bekannte Märchen vorgelesen.

Die Niederquembacher Martin Rohn und Jens Henrich erinnerten in historischen Kostümen noch einmal an das 700-jährige Bestehen ihres Heimatortes, das in diesem Jahr gefeiert wurde. Ortsvorsteher Harald Goy hatte den Markt eröffnet. Er lobte, dass jedes Jahr aufs Neue viele fleißige Hände schon im Herbst mit den Bastelarbeiten anfingen und immer wieder mit guten Ideen vorweihnachtliche Trends setzten. Der Erlös des Weihnachtsmarktes komme wie immer der Dorfgemeinschaft zugute. Zwischenzeitlich seien alle Lichterketten erneuert woden, sodass der alte Ortskern auch weiterhin alljährlich in der Advents- und Weihnachtszeit festlich erleuchtet werden könne.

Bevor anschließend der Nikolaus mit seinem Gefolge kam und aus seinem großen Sack kleine Geschenke an die braven Kinder vertreilte, sangen die Kinder der Kindertagesstätte "Die kleinen Strolche" zusammen mit ihren Betreuerinnen noch einige Weihnachtslieder und erhielten hierfür viel Applaus.


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