Von der Kunst, Grenzen zu setzen

KONVENT Küster tagen in Braunfels

Zum Frühjahrskonvent hatten sich 31 Küster aus den Kirchenkreisen Braunfels und Wetzlar in der Friedenskirche getroffen; mit dabei Superintendent Roland Rust (oben, r.), Gemeindepfarrerin Cornelia Starosta (r.) und Referentin Gisela Kessler (2. Reihe, 3.v.l.). (Foto: Banikol-Lübeck)

"Wir brauchen diese Antreiber oft, um gute Arbeit zu machen. Aber es ist wichtig, sie hin und wieder in die Wüste zu schicken!", fuhr sie fort. Die Pädagogin hat in der Friedenskirche in Braunfels vor 31 Küstern sowie Hausmeistern aus den 54 Gemeinden der Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar referiert. Um die Kunst, Grenzen zu setzen, ging es dabei, den freien Tag ernst zu nehmen, sich auch einmal Bedenkzeit zu erbitten oder einen Teil der Bitte zu erfüllen.

Auch wochentags im Einsatz

Und dies im Rahmen eines Amtes, das nicht nur sonntags den vollen Einsatz erfordert. "Gott schenkt uns die Freiheit zu schauen: ,Was kann ich heute leisten und was nicht?'", ermutigte die Referentin, die ihren Vortrag mit praktischen Beispielen aus dem Küsteralltag anschaulich gestaltete.

Auch eines kürzlich verstorbenen Mitglieds gedachten die Teilnehmer: Mit seiner Frau hat Heinz Beppler acht Jahre den Küsterdienst in Atzbach verantwortet.

Ein herzliches Dankeschön galt dem örtlichen Küster Stefan Ferber, der gemeinsam mit drei Helferinnen für eine leckere Bewirtung der Gäste gesorgt hatte.

Die Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar vertrat der Braunfelser Superintendent Roland Rust.

Mit einer Andacht über die Gastfreundschaft Abrahams und Sarahs (1. Buch Mose, Kapitel 18, Verse 1 bis 8) hatte Ortspfarrerin Cornelia Starosta die Tagung eröffnet.

Der nächste Küsterkonvent der Kirchenkreise findet am Sonntag, 11. Oktober, in Erda statt.


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