Sinclair Lewis' legendärer «Babbitt» neu übersetzt

Literaturnobelpreisträger

Sein wichtigster Roman, die 1922 erschienene Gesellschaftssatire «Babbitt», hatte einen wesentlichen Anteil an seiner Reputation. Der Manesse Verlag hat den Roman nun in seiner Bibliothek neu übersetzt herausgebracht.

Die Hauptfigur, der Immobilienhändler George Babbitt, ist zum Inbegriff des angepassten Duckmäusers geworden. In seiner Heimatstadt, dem fiktiven Zenith, dreht sich alles um Fortschritt und Geschäft, und Babbitt passt sich so weit es irgend geht der Philosophie seiner Mitmenschen an, auch wenn er merkt, dass er dabei nicht glücklich wird.

«Babbitt» zeigt die amerikanische Gesellschaft zu einem wichtigen Moment ihrer Modernisierung. Die Rahmenbedingungen haben sich in vielen Details geändert, aber die dargestellten gesellschaftlichen Strukturen und psychologischen Mechanismen sind weiter aktuell.

- Sinclair Lewis: Babbitt. Übersetzt von Bernhard Robben. Manesse Verlag, München 784 Seiten, 28,00 Euro, ISBN 978-3-7175-2384-0


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2017
Kommentare (0)
Mehr aus Neue Bücher
  • «Der Bruder des Wolfs»: Neues von Fitz