Festspiele sind „In Bewegung“

Programm  35 Veranstaltungen zwischen 26. Juni und 2. August 2019

Intendantin Marion Grundmann sowie Dieter Lefèvre (r.) und Miguel Marcos Navas haben das Programm 2019 vorgestellt. (Foto: Heiland)

Frank Mignon. (Archivfoto: Deck)

Fritz Karl. (Archivfoto: Ziegler)

(Archivfoto: Festspiele)

Elke Winter. (Archivfoto: Boelter)

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Die Saison beginnt durchaus passend am 26. Juni mit „In 80 Tagen um die Welt“, ein Schauspiel mit Musik des Landestheaters Detmold. Bis zum 2. August warten in Rosengärtchen und Lottehof 35 Veranstaltungen auf die Besucher. Den Schlusspunkt setzt das Schauspiel „#Werther“ mit Josef Ellers, und zwar im Lottehof, wo es hingehört, so Grundmann. Die multimediale Version soll den Goethe-Klassiker für eine neue Generation erschließen.

Zum Programm gehören Highlights wie die Gastspiele von Lisa Fitz mit ihrem Programm „Flüsterwitz“, von Dirk Schäfer – er hatte in diesem Jahr mit seinem Brel-Abend begeistert und kommt mit einem Tango/Edith-Piaf-Abend wieder – und von Tina Teubner. Das „Neue Globe Theaters“ bringt „Die Räuber“ von Schiller mit, aber auch die traditionellen Wetzlarer Abende „Jazz meets Classic“ von und mit Jan Luley und David Frenkel sowie Gästen und das „Rendezvous im Lottehof“, ein Chansonabend, stehen auf dem Spielplan. Und es gibt wieder viel Musik. Das 80er Jahre Rockmusical „Rock of Ages“ sei ebenso genannt wie Carolin Fortenbachers Barbra-Streisand-Abend, das Konzert der „Berlin Comedian Harmonists“ ebenso wie das der Bosch Big Band sowie von „Echoes of Swing“ und „Frankfurt Jazz-Trio“.

Michael Quast kann man ebenso erleben wie die „White Eagles“ und „Joseph“

Und es lockt Kabarett. Martin Zingsheim etwa, der bereits zu Beginn seiner Karriere in Wetzlar zu Gast war, aber auch Lars Reichow und Heinz Gröning kommen.

Hessische Mundart kommt bei Michael Quast und seiner Komödie „Horriblis von Huckevoll“ zum Zuge. „Viel Lärm um nichts“ ist zwar von Shakespeare, aber das Holzhausen-Quartett hat daraus ein Kammermusical der etwas anderen Art gemacht.

Besonders am Herzen liegt Marion Grundmann der Abend „Ach, Amerika“ von und mit Fritz Karl, der derzeit oft im Fernsehen zu bewundern ist. Er beleuchtet, wie sich die USA in all den Jahrhunderten bewegt, sprich verändert, haben.

Neu dabei ist die „Schmidt Show on Tour“, das bekannte Revue- und Varieté-Original von der Reeperbahn. Auch drei Damen aus Köln geben sich die Ehre, und zwar mit ihrer Comedy-Revue „Sekt and the City“; Untertitel des Spektakels in einem Friseursalon: „Frisch geföhnt und flach gelegt“.

Auch der Abend „Literatur und Wein“ hat wieder seinen Platz gefunden, diesmal nehmen sich die Lokalmatadore Eveline Lembke und Daniel Schulz des Themas „Reisen“ an. Ein Heimspiel feiert auch Katie Freudenschuss mit ihrem Programm „Einfach Compli-Katie“.

Apropos Lokalmatadore. Auch die Schulen sind wieder im Rahmenprogramm dabei. „Grimm und weg“ heißt das Familienmusical der Wetzbachtalschule, die Schwingbachschule ist mit dem Schauspiel „Zeitloses Chaos“ dabei und die Musicalgruppe der Goetheschule hat sich ihrer Anfänge erinnert und bringt „Joesph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“ auf die Bühne.

Darüber hinaus zeigt die Ballettschule Pop die Revue „Metropolis“ und geben die „White Eagles“ um Dirk Daniels ihr Abschiedskonzert.

Auch das Neue Kellertheater macht mit, an vier Abenden bietet das Ensemble die Bühnenfassung des aktuellen Kinohits „Der Vorname“.

Last but not least gibt Frank Mignon unter dem Titel „Neues vom Nachbarn“ einen Rückblick auf zehn Jahre satirische WNZ-Kolumne „frank & frei“. Also, es tut sich allerhand 2019, wenn die Festspiele „in Bewegung“ sind.

 

  • Karten für die Festspiele kosten zwischen 8 und 32 Euro und sind in den bekannten Vorverkaufsstellen oder unter (0 64 41) 2 26 01 zu haben.
  • Auch in diesem Jahr gibt es eine Weihnachtsaktion: Wer bis zum 31. Dezember mindestens zwei Eintrittskarten kauft, erhält 20 Prozent Vergünstigung auf einen Kartenpreis ab zwölf Euro (alle Preise zuzüglich Vorverkaufsgebühr).
  • Das Festspielplakat hat wieder Holger Matthies gestaltet. Es zeigt klatschende Hände, die in Bewegung und daher unscharf zu erkennen sind.
  • In der Saison 2018 hatten die Festspiele 14 963 Zuschauer, was auch dem guten Wetter und der damit einhergehenden guten Abendkasse zu verdanken war. Damit schließt die Saison mit einem vierstelligen Überschuss ab.
  • Termine/Infos/Kontakt auf www.wetzlarer-festspiele.de

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