"Heitere Auslegung des Lebens"

Dmitrij Schurbin stellt noch bis zum 7. Oktober im Schartenhof aus
Der russische Maler Dmitrij Schurbin stellt bis zum 7. Oktober unter dem Titel "Spätlese�? seine Werke im Schartenhof in Eckelshausen aus. (Repro: privat)
Dmitrij Schurbin wurde 1982 in Tschimkent in Kasachstan geboren.
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Die Bilder über die "Legenden der Heiligen Elisabeth" sind großformatige Bilder und werden in der ehemaligen Scheune des Schartenhofs ausgestellt. Auch die Werke zum Thema "Spätlese" kann der Besucher in der ehemaligen Scheune betrachten. Die kontrast- und farbstarken Bilder der "Sommerpoesie" werden in der Galerie der alten Stallungen des Schartenhofs ausgestellt.

Zur Eröffnung der Ausstellung hat Annemarie Gottfried eine Laudatio über Dmitrij Schurbin gehalten. "Jede seiner Arbeiten verrät eine gründliche Ausbildung im Bezug auf Komposition und Farbgebung, sowie persönliche Phantasie", sagt Annemarie Gottfried. Der Besucher könne die meisterhafte Ausführung der Themen betrachten und selbst in Ausschnitten der Gemälde kleinere, eigenständige Bilder erkennen, erklärte sie. Dmitrij Schurbin versuche sich in die Themen seiner Bilder hineinzudenken. Besonders gut gelungen sei ihm das in der Bilderfolge zur Heiligen Elisabeth, erklärt Annemarie Gottfried. Auch in der Serie "Sommerpoesie" könne der Besucher die "heitere Auslegung des Lebens" erkennen. Alle drei Bilderserien würden dem Betrachter die Möglichkeit eröffnen, mit den Gedanken des Malers in einen Dialog zu treten, so Gottfried.

Dmitrij Schurbin wurde 1982 in Tschimkent in Kasachstan geboren. Er zog mit seiner Familie im Altern von 13 Jahren nach Deutschland, und Marburg wurde zu seiner neuen Heimatstadt. Schurbin besuchte nach dem Abitur das "Institut für Bildende Kunst" an der Universität Kassel. Von 2007 bis 2009 studierte er an der "Surikow", der staatlichen Kunsthochschule Moskau, die Fächer Grafik und Malerei. Ab 2009 hat er sich an der Privatschule Abramtsevo in Russland weitergebildet, mit dem Schwerpunktthema "Komposition".

Marburg ist die zweite Heimat des in Kasachstan geborenen Malers

Dmitrij Schurbins Arbeiten wurden bereits in erfolgreichen Einzelausstellungen auf der Documenta in Kassel, in Frankfurt, Nizza und in Marburg gezeigt. In Marburg überreichte er der Stadt auch ein Bild mit dem Thema "Marburg", als Dankeschön für die herzliche Aufnahme in seine damalige, neue Heimatstadt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Oktober 2012 täglich von 14 bis 18 Uhr im "Schartenhof" in Biedenkopf-Eckelshausen, Obere Bergstraße 12, geöffnet. Der Eintritt ist frei. Informationen sind telefonisch unter ✆ (0 64 61) 27 10 erhältlich.


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