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Propaganda schürt Hass und Gewalt

VORTRAG Bernd Lindenthal erläutert Plakate und Flugblätter der am Ersten Weltkrieg beteiligten Nationen

GIESSEN Wie Propaganda in gefährlicher Weise das Denken der Menschen beeinflusst, verdeutlichte Bernd Lindenthal (2. Vorsitzender des Wetzlarer Geschichtsvereins) in einem Diavortrag.

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Herzlichen Dank aus Brüssel für den interessanten Artikel von Hr Bernd Lindenthal über die WKI-Propaganda und insbesondere die Informationen über Belgien und Edith Cavell. Es ist richtig, auf diese schrecklichen mehr
Ereignisse hinzuweisen, damit sie nie vergessen werden. Gleichzeitig ist jedoch anzuraten, die damaligen Darstellungen, soweit heute möglich und erforderlich, zu korrigieren und nicht fortzuschreiben. So auch zum Beispiel im Fall von Edith Cavell. Ohne hier näher auf den in Deutschland nahezu unbekannten Fall der englischen Krankenschwester Cavell und die vielerlei Aspekte dieser Tragödie einzugehen (dazu auf Anfrage gerne mehr), können zumindest kurz folgende Hinweise gegeben werden: Nach einem seiterzeit geheimen Bericht der britischen Regierung vom bereits 26. Feb. 1920 war die Hinrichtung von Edith Cavell – und dies entgegen der bis heute fortgeführten Fehlinformationen – juristisch gerechtfertigt. Der Fall wurde dann auch von der Liste dt. Kriegsverbrechen gestrichen (siehe: HMG ‘Committee of Enquiry into
Breaches of the Laws of War’, 26 Feb. 1920, ‘Execution of Edith Cavell’, S. 419-428; abrufbar unter: http://discovery.nationalarchives.gov.uk/details/r/D7736306#imageViewerLink; S. 424: “... the Feldgericht was justified … to condemn her to death”. ). Entgegen dieser ernüchternden Einschätzung (zumindest von britischer Seite) und vor allem aufgrund der weltweiten Propaganda hat der Fall in der Tat ‚international für Abscheu gesorgt‘ und den Eintritt der USA in den Krieg wesentlich mit vorbereitet. Heute wird Edith Louisa Cavell als Heilige der ‚Church of England‘ angesehen und zu ihrer Ehren wurde an ihrem Namenstag, dem 12. Okt. 2015, im Beisein der britischen Prinzessin Anne wie der belgischen Prinzessin Astrid in Brüssel ein neues Denkmal errichtet: Die WKI-Propaganda ist nicht vergessen und zeigt weiterhin unerbittlich ihre Wirkung. Nochmals meinen Dank für den Artikel. Hugo LUEDERS (hlueders@scarlet.be)
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