Videos, Farbe und Musik

Kulturfest in der ehemaligen Brauerei lockt hunderte Besucher

Fünf Installationen erwarten in den verschiedenen Gewölben die Besucher. "Clarenville", ein Figurentheater auf verschiedenen Monitoren, wurde von Hanke Wilsmann und Jost von Harleßem, Studenten der angewandten Theaterwissenschaften, präsentiert. Dieter Hoffmeister, der auf dem Unteren Hardthof wohnt, stellt seine neue Arbeit "merrygoround" vor, ein mit Videokamera festgehaltenes Lichterfest vom Mainufer. "Die Erde tönt" heißt die Installation von Wennemar Rustige, die als erstes durch das zerstörerische Geräusch von Motorsägen auf sich aufmerksam macht.

Weiße Bandagen auf roten Brettern verweisen auf die nach den Baumfällungen übrig gebliebenen Markierungen, die von Gießener Bürgern um die 250 im Rahmen der Landesgartenschau zu fällenden Bäume gebunden wurden.

Veranstalter haben Kunstparcours mit 15 Stationen vorbereitet

Doch bei aller Technik und Filmkunst hat die klassische und moderne Malerei nicht ausgedient, am Hardthof in mehreren Räumen zu betrachten. Direkt in der Galerie dominieren die farbenfrohen Punktmalereien von Katja Ebert-Krüdener, auf dem Rundgang im ersten Stock entfaltet sich die experimentelle Malerei von Daniel Horvat. Damit die Besucher nichts versäumen, haben die Veranstalter einen Kunstparcours mit 15 Stationen vorbereitet, der zu allen Arbeiten führt. Die fünf Musiker von Jazz-Lag 251 zauberten mit ihren Jazz-Standards und Chansons eine sommerlich-beschwingte Atmosphäre auf die Terrasse von Haus Nr. 17., nebenan übten sich Georg Wolf (Kontrabass) und Paul Hubweber (Posaune) in der freien Improvisation. Und am Abend lockte in der Galerie "Liquid Move" aufs Parkett. Die Ausstellung in der Galerie ist bis zum 1. September zu besichtigen, am Freitag von 10 bis 12 Uhr und Samstag von 15 bis 17 Uhr.


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