«Figur und Abstraktion» - Willi Baumeister als Zeichner

Ausstellung
Ausstellung „Willi Baumeister"
Willi Baumeisters «Femme» in der Ausstellung. Foto: Jörg Carstensen

Bis zum 8. April sind rund hundert wichtige Arbeiten auf Papier zu sehen, wie die Staatlichen Museen am Donnerstag mitteilten. Es seien «bildhaft verdichtete Kompositionen», die immer wieder um das Thema der abstrahierten menschlichen Figur und ihrer Verortung im Raum kreisten, hieß es.

Baumeister, gebürtiger Stuttgarter und vom Impressionismus und Kubismus geprägt, hatte sich schon früh mit der Abstraktion auseinandergesetzt. Die NS-Zeit verbrachte er in innerer Emigration auf der Schwäbischen Alb. Vor allem in dieser Zeit war das Zeichnen sein bevorzugtes Medium.

In der Ausstellung am Kulturforum sind auch zahlreiche Leihgaben aus seinem Archiv und aus einer Privatsammlung zu sehen. Sie werden mit Vergleichswerken von Zeitgenossen und Freunden wie Oskar Schlemmer, Fernand Léger, Pablo Picasso und Joan Miró in Beziehung gesetzt.


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