Kunstmäzen Würth will Sammlung erweitern

«Schraubenkönig»
Reinhold Würth
Der als «Schraubenkönig» bekannte Unternehmer, Kunstförderer und Milliardär, will seine Sammlung erweitern. Foto: Marijan Murat

Was der als «Schraubenkönig» bekannte Unternehmer seit den 1960er Jahren an Werken angeschafft hat, bildet heute eine der größten privaten Kunstsammlungen Europas - mit 17 000 Werken im dreistelligen Millionenwert. In Schwäbisch Hall - rund anderthalb Stunden Autofahrt von Stuttgart - eröffnete Würth 2001 die gleichnamige Kunsthalle, in der Interessierte sich Werke bei freiem Eintritt anschauen können.

Den hitzigen Kunstmarkt mit teils außergewöhnlich hohen Preisen sieht er gelassen. «Nach jeder Hochkonjunktur kommt ein Konjunkturtal, und dann platzt die Blase, und es geht wieder runter», sagte er dem Magazin. «Und diejenigen, die sich in Kunst nicht hineinfühlen können, sondern nur als Investoren unterwegs sind, die trennen sich sehr schnell von ihren Kunstwerken; vor allem dann, wenn sie diese auf Kredit gekauft haben.»


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