Unis im Osten wachsen

HOCHSCHULE Jeder dritte Studienanfänger kommt aus dem Westen

Inzwischen kommt nach Angaben des Bundesbildungsministeriums jeder dritte Studienanfänger aus dem Westen.

Vor zehn Jahren sei es erst jeder Sechste gewesen. Auch die Abwanderung von Erstsemestern aus dem Osten sei gestoppt worden. Die Hochschulen hätten bewiesen, dass sie attraktiv für Studenten aus ganz Deutschland seien, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) zu einer entsprechenden Marketingkampagne, die 2008 gestartet war und Ende dieses Jahres ausläuft.

Mit Schnuppervorlesungen, Video-Reportagen oder Online-Beratung hatte die Kampagne für ein Studium an 43 beteiligten Hochschulen geworben. Das Projekt begleitete die Vereinbarungen von Bund und Ländern zum Hochschulpakt. Die ostdeutschen Länder hatten sich verpflichtet, ihr Platzangebot trotz sinkender Geburtenzahlen zu halten. Tatsächlich war die Zahl der ostdeutschen Abiturienten bis vorigen Winter innerhalb von zehn Jahren um 28 Prozent gesunken, wie das Ministerium mitteilte.

Die Zahl der Studienanfänger an ostdeutschen Hochschulen sei im gleichen Zeitraum aber um 5,5 Prozent auf knapp 49 800 gestiegen. (dpa)


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