Verliert die Gesellschaft ihre Mitte?

"Wenn wir um sechs Millionen ermordete Juden trauern, dann müssen auch wir die Lehre aus der Geschichte ziehen: Wenn Flüchtlinge, die heute bei uns Hilfe begehren, abgewiesen werden, weil wir lieber unter uns bleiben möchten, weil wir sie als gefährliche Fremde sehen und unsere Ruhe in der Festung Europa haben wollen - wenn wir so reagieren, dann haben wir nichts gelernt."

Rechte Inhalte offenlegen

Das schreibt Wolfgang Benz im Buch "Fremdenfeinde und Wutbürger". Darin beschäftigen er und seine Mitautoren sich mit der aktuellen Politikverachtung, "Wutbürgern" und Bewegungen, die mit antimodernen Parolen Stimmung machen. Argumente fruchten bei ihnen meist nicht, da sie anderen Regeln folgen als denen der Vernunft. Wirksame Gegenstrategien können Politik und Gesellschaft nur entwickeln, wenn Inhalte rechter Diskurse offengelegt werden. Der Abend will einen Beitrag leisten.

20 Uhr im Biologischen Hörsaal der JLU Gießen, Ludwigstraße 23. Der Eintritt ist frei. (red)


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