Bärendienst für echte Flüchtlinge

Einsatz für Schwerkriminelle

Von Michael Klein

Und doch gibt es Menschenrechtsaktivisten in Deutschland, die sich um das Schicksal dieser Täter sorgen: Sie lehnen ihre Abschiebung nach Afghanistan ab. Begründung: Die Situation dort sei lebensgefährlich, womöglich drohten den Schwerkriminellen in Afghanistan Misshandlungen.

Organisationen wie „Pro Asyl“ oder selbst die Diakonie der evangelischen Kirche erweisen dem Schicksal echter Flüchtlinge mit ihrem Eintreten für diese Gewaltverbrecher einen Bärendienst. Mehr noch: Sie tun nichts anderes als die AfD auf der anderen Seite des politischen Spektrums nicht zu unterscheiden, ob sich jemand hierzulande regelkonform verhält oder ob er massive Straftaten begeht.

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Damit tragen diejenigen, denen um die Menschenrechte zu tun ist, erheblich dazu bei, dass sich Vorurteile in der Gesellschaft gegenüber allen Zuwanderern verstärken. Das schadet denjenigen erheblich, die nicht nach Deutschland gekommen sind, um hier Straftaten oder Terroranschläge zu begehen – den wirklichen Flüchtlingen. Sie bedürfen unseres Schutzes.

Die Kriminellen indes nach einer meist kurzen Haftzeit abermals auf die deutsche Gesellschaft loszulassen – gerade auch auf wehrlose Frauen –, zeugt von unglaublicher Hybris der so genannten Menschenrechtler. Denn sie wissen sehr genau, dass diese Täter mit ihren archaischen, menschenverachtenden Weltbildern in den allermeisten Fällen nicht resozialisierbar sind. Und die Aktivisten wollen nicht verstehen, dass man bei diesen Tätern, die unseren Rechtsstaat ja ablehnen, nur die Rechtsordnung ihres Heimatlandes anwenden kann – zumal sie jegliches Anrecht auf den Schutz unserer Gemeinschaft verwirkt haben.

Was sich hingegen dringend ändern muss: Immer noch werden auch Menschen abgeschoben, die hier bestens integriert sind, die nicht einmal die Sprache ihres Herkunftslandes kennen, geschweige denn das Land. Sie sind offenbar Opfer von Gesetzen, die der Humanität keinen Spielraum lassen. Wie wäre es eigentlich, wenn die Menschenrechtler ihren Einsatz auf diesen Missstand konzentrieren würden?


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Kommentare (1)
sehr gute Stellungnahme. Entspricht genau dem was ich auch denke. Hier wird journalistisch sehr gut gearbeitet und keine Hetze gegenüber Menschen gemacht, die unseres Schutzes bedürfen. Wenn die kriminellen Elemente in mehr
ihren Herkunftsstaaten mit noch schärferen Massnahmen rechnen müssen werden sie hoffentlich auch hier keine Straftaten evtl. begehen.
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