Humanitäre Hilfe sorgt für Sympathie

Von Jürgen Vetter

Als ich in einem kleinen Laden in Banda Aceh Erfrischungsgetränke kaufen wollte, wurde ich von der Inhaberin sofort gefragt, ob ich Deutscher sei. Ich nickte und die Frau erzählte, wie gut ihr deutsche Ärzte und Sanitäter nach dem Tsunami geholfen hätten. Die Indonesierin bedankte sich dafür direkt bei mir noch einmal ganz herzlich. Es war nicht das einzige Lob dieser Art, dass ich in Banda Aceh zu hören bekommen habe, obwohl ich selbst damals ja nur Geld gespendet hatte.

Die Einsätze von Deutschem Roten Kreuz, Technischem Hilswerk, der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und weiteren Organisationen haben notleidenden Menschen geholfen. Außerdem haben diese humanitären Einsätze über viele Jahre hinweg große Sympathien und viel Anerkennung für Deutschland und die Deutschen hervorgerufen.

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Wer anderen Menschen in der Not hilft, der kann damit ein Fundament für eine lange Freundschaft legen. Und er leistet ganz ohne Waffen einen Beitrag zum Frieden und damit auch zur Sicherheit im eigenen Land.


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