Medien: Israel stellt sich auf Raketenangriff Irans ein

Nach Vergeltungsdrohung
Israelischer F-16-Kampfjet
F-16-Kampfjet der israelischen Luftwaffe auf einem Militärflughafen bei Eilat. Foto: Ariel Schalit/AP
Iranisches Manöver
Bei einem Manöver trainiert das iranische Militär für die Luftverteidigung. Foto: str/EPA
Boden-Luft-Rakete
Iranische Boden-Luft-Rakete vom Typ S-200. Foto: str/EPA
Raketenstellung
Raketenstellung im Iran: Ein muslimischer Geistlicher passiert eine Stellung zur Luftverteidigung. Foto: str/EPA
Konflikt in Syrien
Rauch steigt nach dem Einschlag einer Rakete der syrischen Armee über Duma auf. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua
Duma
Menschen stehen vor zerstörten Gebäuden in Duma. Hier soll ein mutmaßlicher Chemiewaffenanschlag passiert sein. Foto: Hassan Ammar, AP
Duma
Ein Junge holt im syrischen Duma durch ein Beatmungsgerät Luft. Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/AP
Flucht
Eine Mutter verlässt mit ihren Kindern das umkämpfte Rebellengebiet. Foto: Sana/AP
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Schon in Kürze könnten Raketen oder bewaffneten Drohnen abgefeuert werden, wie Fernsehsender und die Nachrichtenseite «ynet» meldeten. Dahinter stehe Ghassem Sulejmani, ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. Israels Armee wollte sich dazu nicht offiziell äußern.

Der Iran und die verbündete libanesische Schiitenmiliz Hisbollah hatten Vergeltung für einen mutmaßlich von Israel ausgeführten Raketenangriff auf einen syrischen Militärflugplatz angedroht. Bei dem Angriff vor mehr als einer Woche waren 14 Menschen getötet worden, die Hälfte davon Iraner.

Nach Medienberichten war darunter auch Oberst Mehdi Dehghan, der die Drohneneinheit auf dem Flugplatz befehligt habe. Der iranische Außenamtssprecher Bagharm Ghassemi sagte dazu am Montag, Israel werde «früher und später die Antwort auf diese Angriffe erhalten, so dass das Regime seine Tat bereut».

Ein Fehlalarm in Syrien verursachte unterdessen den Einsatz von Flugabwehrraketen. Die Streitkräfte wurden in der Nacht zum Dienstag in höchste Bereitschaft versetzt, Flugabwehrgeschütze feuerten in den Himmel. Staatliche Medien revidierten später ihre Darstellung eines Angriffs israelischer Kampfflugzeuge. Es habe keine Aggression von außen gegeben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf Militärkreise.

Erst am Samstag hatten die USA, Großbritannien und Frankreich drei Ziele der syrischen Regierung angegriffen und dies mit dem mutmaßlichen Einsatz von Giftgas gerechtfertigt. Dieser gemeldete Chemiewaffeneinsatz in der Stadt Duma in Ost-Ghuta Anfang April hatte Helfern zufolge mindestens 42 Menschen getötet.

Mitteilung der OPCW

Erklärung Russlands

Erklärung Großbritanniens

Israel und Iran auf Konfrontationskurs


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