Dillenburger Stahl stützt chinesischen Wolkenkratzer

UNTERNEHMEN Kaltwalzwerk der Firma "Outokumpu" liefert 1000 Tonnen Werkstoff in Millionenstadt Shenzhen am Meer

Outokumpu Dillenburg hat Stahl für einen neuen Wolkenkratzer in China geliefert. (Fotos: Outokumpu)

Outokumpu Dillenburg hat Stahl für einen neuen Wolkenkratzer in China geliefert. (Fotos: Outokumpu)

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Der Wolkenkratzer, der von den Architekten der Firma KPF entworfen wurde, hat 56 äußere Edelstahlstützen, die als Träger für die Glasfassade dienen. So wird eine charakteristische Form geschaffen, ohne dass innere Säulen benötigt werden, um eine offene Raumaufteilung zu ermöglichen.

Shenzhen (zwölf Millionen Einwohner) grenzt an Hongkong und liegt direkt in Chinas hoch industrialisiertem Perlflussdelta. Die Stadt ist eines der wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes. Die "China Resources Group" gehört laut dem Wirtschaftsmagazin "Fortune" zu den 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt. Die Firma entschied sich bewusst für einen Standort an der Bucht von Shenzhen, der einen einmaligen Blick auf die geschäftige Hafenstadt bietet. Im Fokus des neuen Projekts steht der innovative Wolkenkratzer mit 71 Stockwerken, wobei sich vier davon unter der Erde befinden.

28 Außenstützen in Spiralform integriert

Dank eines kreisförmigen Grundrisses, der immer kleiner wird, gipfelt der Wolkenkratzer in einer Spitze, die in den Himmel ragt. Damit das Gebäude über den erforderlichen Halt verfügt, um schweren Monsun-Regenfällen standzuhalten, haben die Designer 28 Außenstützen in Spiralform integriert: Sie sorgen für eine diamantähnliche Form am Fuß des Wolkenkratzers. Diese Form spiegelt sich mit weiteren 28 Stützen im oberen Bereich des Gebäudes wider. (red)


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