Weltweite Anerkennung

Auszeichnung  Wetzlarer Architekten gewinnen Preis für Projekt am Hauserberg

Die Architekten Yvonne Dollega und Peter Gronych haben bereits 16 Preise für ihre gebaute Kunst erhalten. (Foto: Glotz)
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Das Projekt „Wohnen und Arbeiten auf dem Hauserberg“ in Wetzlar erhält den International Architecture Award 2018. Das Gebäude gehört zu den rund 100 Bauwerken aus 31 Nationen, die weltweit ausgezeichnet wurden. Der internationale Architecture Award ist ein weltweit renommierter Architekturpreis, der die beste internationale Architektur eines Jahres auszeichnet.

Rund 100 Gebäude zeigen, wie die beste neue Architektur heutzutage aussieht

Seit 2004 würdigen das „Chicago Athenaeum“, das „European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies“ sowie Metropolitan Arts Press auf diesem Weg besondere architektonische Leistungen.

Ausgezeichnet werden die besten, bedeutenden Neubauten und Planungsprojekte im Bereich Landschaftsarchitektur, die von weltweit führenden Architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern auf nationaler und internationaler Ebene entworfen und gebaut wurden.

„Diese 100+ Gebäude zeigen, wie die beste neue Architektur heutzutage aussieht“ erläutert Christian Narkiewics-Laine, Präsident des „Chicago Athenaeums“.

Ziel war es, auf einem schmal geschnittenen Grundstück einen Geschosswohnungsbau mit hoher Gestalt und Raumqualität zu entwickeln. Durch kraftvolle plastische Geometrien werden von Gronych und Dollega Innen- und Außenraum individuell zusammengefasst. Der Innenraum wird natürlich belichtet und belüftet. Es entstehen Räume mit hoher Aufenthaltsqualität.

Das Gebäude wurde als vorgefertigter moderner Holzständerbau realisiert. Gekühlt und geheizt wird es über Erdwärme. Das Projekt wurde bereits mit zahlreichen nationalen und internationalen Architekturpreisen ausgezeichnet. Für das Architekturbüro ist es die insgesamt 16. Auszeichnung.

Eine Sonderausgabe von Global Design + Urbanism XVIII („Neue Internationale Architektur“) veröffentlicht alle Preisträger. Die prämierten Projekte werden in einer Wanderausstellung mit dem Titel „The City and the World“ in ganz Europa zu sehen sein. Erste Station ist die „Contemporary Space Athens“, die bis 21.Oktober zu sehen ist. (red)


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