Ildikó von Kürthy: 50. Geburtstag mit Wehmut

Bestsellerautorin
Ildikó von Kürthy
Die verrinnende Zeit erfüllt Ildikó von Kürthy mit Wehmut. Foto: Georg Wendt

«Es ist nicht mein Alter, das mich traurig macht, im Gegenteil. Mit 17 hatte ich Pickel, Käsefüße, eine fünf in Mathe, ständig Liebeskummer und immer Angst etwas zu verpassen», sagte Kürthy («Hilde: Mein neues Leben als Frauchen», «Mondscheintarif») der Deutschen Presse-Agentur. «Ich bin gerne so alt, wie ich bin und ich fühle mich zum Glück auch keinen Tag jünger.»

Es sei eine moderne Unsitte, dass man nicht mehr so alt aussehen und sein dürfe, wie man ist. «Leid tut es mir bloß um die Zeit, die weniger wird. Es ist ja nicht zu leugnen, dass, je länger man lebt, man immer weniger Leben vor sich hat. Mehr als die Hälfte ist rum - und das finde ich recht bedauerlich.»

Kürthy bei Rowohlt


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