Schwarzenegger macht Klimaschützern Mut

Umweltkonferenz in Wien
Arnold Schwarzenegger
Daumen hoch: Arnold Schwarzenegger glaubt, dass der Kampf um saubere Energie gewonnen werden kann. Foto: Hans Punz/APA

Der 70-jährige Hollywood-Star appellierte nach dem Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen auch direkt an US-Präsident Donald Trump. «Welche Seite werden Sie wählen? Die Verliererseite der verschmutzten Vergangenheit oder die saubere Zukunft?»

Anderen Entscheidungsträgern wollte Schwarzenegger in Hollywood-Manier Mut machen: «Hört auf, wehleidig zu sein! Seid nicht frustriert, dass einige Oberhäupter in der Vergangenheit feststecken.» Der Kampf für saubere Energie könne mit vereinten Kräften gewonnen werden.

Die internationale Umweltkonferenz wurde von Schwarzeneggers Klimaschutzinitiative R20 ins Leben gerufen. Dass der gebürtige Österreicher selbst auftrat, war eine Überraschung. Seine Ärzte hatten ihm kürzlich noch wegen seiner Herz-OP vom Flug abgeraten.

UN-Generalsekretär António Guterres sah eine existenzielle Gefahr für alles Leben auf dem Planeten, sollte der Umweltschutz nicht oberste Priorität bekommen. «Wenn wir bei dieser Herausforderung versagen, werden alle anderen Herausforderungen nur viel größer werden.» Saubere Energie habe zudem nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Wirtschaft Sinn.

Die Rede von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz wurde zu Beginn von einigen Demonstranten unterbrochen, die einen beherzteren Umweltschutz der Alpenrepublik forderten.

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