Orchideenpflege leicht gemacht

Aber die Orchidee sorgt auch für einigen Frust bei den Besitzern, denn so mancher kommt mit den Anforderungen dieser Pflanzen so gar nicht zurecht, und das obwohl die Orchidee als pflegeleicht bezeichnet werden kann.


Das häufigste Problem: die Pflanzen werden von ihren Besitzern zu viel mit Wasser versorgt. Dies ist den Wurzeln keinesfalls zuträglich, sie ersticken und sterben ab. Auch Vollsonne und zu hohe oder zu niedrige Temperaturen werden nicht allzu gut vertragen. Um das "Gießproblem" zu vermeiden lohnt es sich die Pflanzen einmal wöchtenlich in Wasser zu "tauchen". In diesem Fall wird ein Eimer mit Wasser gefüllt und die Orchidee bis zum oberen Topfrand für 15 bis 20 Minuten ins Wasser gestellt. Danach nimmt man den Orchideentopf heraus, lässt das Substrat gut abtropfen und stellt die Pflanze anschließend wieder an ihren Platz zurück. Die Orchidee muss erst wieder getaucht werden, wenn das Substrat gut abgetrocknet ist. Das kann 12 Wochen dauern, je nach Temperatur und Substrat. Gedüngt wird im Abstand von 23 Wochen mit handelsüblichen Orchideendünger. 

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Außerdem sollten Orchideen regelmäßig umgetopft werden. Dies sollte ca. alle 2 Jahre geschehen wenn entweder der alte Topf zu klein geworden ist, oder das Substrat langsam zerfällt und krümelig wird. Als Substrat eignen sich Orchideensubstrate ohne Torf die hauptsächlich aus Pinienrinde bestehen, da diese gut trocknen und den Wurzeln viel Sauerstoff bieten können. Phalaenopsis sollten dabei in einen durchsichtigen Topf gepflanzt werden, da diese Orchideen mit den Wurzeln auch Photosynthese betreiben. Orchideenzubehör bekommt man bei ausgewählten Fachhändlern, Orchideengärtnereien oder Ausstellungen. 

Wer besonders an ausgefallenen Orchideen und Naturformen interessiert ist, der sollte sich bei Orchideenvereinen und in diversen Orchideenforen schlau machen. Aber Achtung!
Suchtpotential garantiert!

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