Wasserschaden im Gebäude - Wasserschadenbeseitigung

Was passiert bei einem Wasserschaden?
Bei einem Wasserschaden dringt das Wasser in die Dämmschicht und bis in den Kern der Wand vor und durchfeuchtet den kompletten Bodenaufbau oder die Holzbalkenkonstruktionen. Durch die hier oftmals eingebauten Dampfund Feuchtigkeitssperren ist die Feuchtigkeit dann in der Estrich, Dämmschicht oder in der GipskartonStänderwand eingeschlossen. Bodenbeläge, oftmals dampfdicht verlegt, oder die verwendeten Kleber sorgen ebenfalls dafür, dass eingedrungene Feuchtigkeit nicht von selbst wieder ablüftet. In der Regel bedeutet ein Wasserschaden nachhaltige Feuchtigkeit in jeder Ritze. In den meisten Fällen dringt dabei so viel Feuchtigkeit oder Wasser in das Gebäude ein, dass eine natürliche Austrocknung nicht mehr ausreicht. Der Feuchtigkeitsschaden muss professionell getrocknet und der Wasserschaden beseitigt werden das verhindert teure Spätfolgen und bannt gefährliche Gesundheitsrisiken durch Schimmelpilz.


Professionelles Handeln statt Panikmache!
Mit einer Wasserschadenbeseitigung sollte so schnell wie möglich begonnen werden, um eine dauerhafte Schädigung von Möbeln oder Bodenbelägen, des kompletten Fußbodenaufbaus oder des Mauerwerks zu verhindern und Schimmelpilzbefall und später folgenden Modergeruch zu vermeiden. Nasses Mauerwerk begünstigt das Wachstum von Schimmelpilzen. Dass sich nach einem Wasserschaden in der Wohnung Schimmelpilz einstellen kann, ist nicht verwunderlich, denn Feuchtigkeit ist der Schlüsselparameter für das Wachstum der Schimmelpilze, die in unserer
Umgebungsluft allgegenwärtig vorhanden sind. 


Gesundsheitsschäden vermeiden Krankheitsauslöser beseitigen…
Auch wenn die Gefahren des Schimmelpilzes in manchen Publikationen übertrieben dargestellt werden, so besteht doch die Notwendigkeit einer raschen Sanierung im Schadensfall. Die sich mit expotentieller Geschwindigkeit vermehrenden Schimmelpilze sind zwar nach bisherigem Kenntnisstand nicht unmittelbar giftig, dringen aber in die Bausubstanz ein, so dass umfangreichere Sanierungsmaßnahmen (z.B. gesamten Putz abschlagen) erforderlich werden können. Zudem reagieren Allergiker auf die Stoffwechselprodukte der Schimmelpilze. Diese Allergene können sogar bisher nicht bemerkte Allergien auslösen, so dass die Betroffenen durch den Schimmelpilz zu Allergikern werden können.

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