Nichts ist, wie es scheint

aus Tatort & Polizeiruf 110

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Die Kommissare Bukow (Charly Hübner) und König (Anneke Kim Sarnau) stoßen auch persönlich an ihre Grenzen.  Foto: Schroeder/NDR

VON BRITTA SCHIENBEINVerlust - der Verlust von Kontrolle, von Sichergeglaubtem, vertrauten Ermittlungsstrukturen und der eigenen Identität - ist das große Thema im elften...

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. VON BRITTA SCHIENBEIN

Verlust - der Verlust von Kontrolle, von Sichergeglaubtem, vertrauten Ermittlungsstrukturen und der eigenen Identität - ist das große Thema im elften "Polizeiruf 110" mit dem Kommissarsduo Bukow und König aus Rostock.

Der Chef der Hilgro Wind AG, Achim Hiller, wird tot in seinem Auto aufgefunden, sein Körper ist von mehreren Kugeln durchsiebt. Eine emotionale Überreaktion? Zeitgleich irrt ein verwirrter junger Mann (Christian Friedel) durch die Stadt und stammelt: "Ich glaube, ich habe jemanden umgebracht!" Rasch scheint der Sachverhalt klar, denn Max Schwarz hat zwar sein Gedächtnis verloren, arbeitete aber als Systemadministrator bei der Hilgro AG, und alle Spuren sprechen für ihn als Täter. Doch als sich das LKA und die Politik in die Ermittlungen einmischen, beginnen die Kommissare umzudenken. Beide persönlich angeknackst - Sascha Bukow (Charly Hübner) leidet unter der ungeklärten Situation mit seiner untreuen Ehefrau, Katrin König (Anneke Kim Sarnau) wird von einem alten Fall eingeholt -, begeben sie sich auf einen riskanten Alleingang.

"Sturm im Kopf" (Drehbuch: Florian Oeller, Regie: Christian von Castelberg) entwickelt sich langsam und lässt der starken Darbietung der beiden Ermittler viel Raum. Alleine das grandiose Mienenspiel von Charly Hübner lohnt das Einschalten.

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Das Erste zeigt den "Polizeiruf 110: Sturm im Kopf" am Sonntag (1. März) um 20.15 Uhr.