Xavier Naidoo wird nicht in Mainz auftreten

Nun steht es fest: Der umstrittene Sänger Xavier Naidoo wird nicht in Mainz auftreten.  Foto: dpa

Xavier Naidoo wird kommendes Jahr nicht bei „Summer in the City“ auftreten. Doch es gibt einen neuen Termin an einem anderen Veranstaltungsort.

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MAINZ. Der Schlusspfiff für Xavier Naidoo kam spät, aber jetzt ist es amtlich. Der umstrittene Musiker wird kommendes Jahr nicht bei „Summer in the City“ auftreten. Das coronabedingt ausgefallene Konzert werde nicht nachgeholt, aber durch ein Konzert auf der Loreley-Freilichtbühne in St. Goarshausen am 6. Juni 2021 mit einem anderen Veranstalter ersetzt, teilte Mainzplus Citymarketing an Freitagnachmittag mit. Nach Angaben von Xavier Naidoos Agentur Live Nation findet der Auftritt auf der Loreley unter Federführung eines anderen Veranstalters statt.

Seit Monaten verhandelt Mainzplus mit Live Nation, wie in der Causa Naidoo umzugehen ist. Seit Bekanntgabe seines eigentlich für den kommenden Samstag geplanten Auftritts im Mainzer Volkspark hagelte es Kritik, unter anderem von den Mainzer Grünen, der SPD und FDP, wegen fremdenfeindlicher, homophober und rassistischen Äußerungen des Mannheimer Sängers, der offen mit der Reichbürgerbewegung sympathisiert und krude Verschwörungstheorien in die Welt setzt.

Durch die Verlegung des Konzerts, für das in Mainz bereits 7500 Karten verkauft wurden, konnte jetzt Schaden für das Renommee des weit über die Grenzen des Rhein-Main-Gebiets bekannten Festivals abgewendet werden.

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