Der Holzhausener Unternehmer und Politiker Hartmut Hering starb am 6. Juni im Alter von 91 Jahren. Er war von 1978 bis 1992 Bürgermeister von Burbach. Archivfoto: Volker Lommel
Jetzt teilen:
Jetzt teilen:
Burbach-Holzhausen (cw). Hartmut Hering ist tot. Der Unternehmer und Politiker aus dem Burbacher Ortsteil Holzhausen ist am 6. Juni im Alter von 91 Jahren gestorben. Hering wurde am Samstag in seinem Geburtsort beigesetzt.
Der Architekt und Diplom-Ingenieur wurde am 8. Februar 1929 in Holzhausen geboren. Im Jahr 1960 übernahm er von seinem Vater Ernst das Familienunternehmen, das sein Großvater Rudolf im Jahr 1892 gegründet hatte. 1996 übertrug er die Firmenleitung an seine Tochter Annette.
Sein Name ist eng mit der Autobahnkirche verbunden
Parallel zu seiner beruflichen Karriere betrat er 1961 in seiner Heimat die politische Bühne als Ratsmitglied des damals noch eigenständigen Holzhausens. Nach der Neugliederung war er in politischen Gremien der Gemeinde Burbach aktiv, wo er ab 1975 als Vertreter von Bürgermeister Ewald Sahm fungierte.
Nach dessen Rücktritt Anfang 1978 rückte Hartmut Hering zum Bürgermeister auf. Diese Position bekleidete der spätere Ehrenbürger bis Anfang 1992, als er das Amt freiwillig niederlegte.
Hering war viele Jahre Vorsitzender des Heimatvereins in Holzhausen und des Heimatrings in Burbach. Dabei widmete er sich dem kulturellen Leben in seinem Heimatdorf, in dem ihm der Erhalt historischer Gebäude besonders wichtig war.
Mit Hering eng verbunden ist auch der Bau der Autobahnkirche am Wilnsdorfer Autohof, die nach der Fertigstellung vor sieben Jahren zu einem Wahrzeichen der "Sauerlandlinie" wurde.