Neustart in den Schmittener Kindergärten

Die Kitas in Schmitten haben wieder geöffnet – allerdings in diesen Corona-Zeiten nur eingeschränkt. Gruppengrößen und Aktivitäten (hier ein Foto von einer Umweltaktion im vergangenen Jahr) müssen angepasst werden. Archivfoto: Schweitzer

Sowohl die kommunalen als auch die konfessionellen Kitas in Schmitten haben wieder geöffnet – im sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb.

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SCHMITTEN. Eingeschränkter Regelbetrieb in den kommunalen Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Schmitten: Am Dienstag starteten der „Naturkindergarten“ Brombach und das „Spatzennest“ Arnoldshain. Durch Erweiterung der Gruppen und Reduzierung der Betreuungszeit kann allen angemeldeten Kindern ein Betreuungsangebot, und zwar täglich bis zu den Sommerferien, in der jeweiligen kommunalen Einrichtungen angeboten werden. Durch die Einrichtung von Waldgruppen und Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser, ist eine Verkleinerung der Gruppen möglich. Die überaus hohe Einsatzbereitschaft der Kita-Teams und der Verwaltung machte diese Lösung möglich. Nun kommt es auf die Mitarbeit und die Einhaltung des Hygienekonzeptes durch die Eltern an. Die Eltern wurden bereits telefonisch informiert und freuen sich auf den Neustart im Kindergarten.

Auch in den konfessionellen Kindergärten der katholischen Kirche (Kita Eden in Schmitten, Kita St. Georg in Oberreifenberg und Kita Taunuswichtel in Niederreifenberg)läuft seit gestern der sogenannte eingeschränkte Regelbetrieb, der ermöglichen soll, dass die Kinder vor den Sommerferien ihre Kita wieder - eingeschränkt - besuchen können. Um dieses Modell verwirklichen zu können, wurde die bisherige Gruppenstruktur aufgelöst und die Kinder sind in kleinere Gruppen eingeteilt worden. Um auch innerhalb der Gruppen das Ansteckungsrisiko zu minimieren und den Eltern die Organisation zu erleichtern, werden Geschwisterkinder in der gleichen Gruppe betreut und nach Möglichkeit auch mit den Betreuungstagen der Geschwisterkinder, die bereits die Grundschule besuchen, abgestimmt. Die Kinder können im 14-tätigen Wechsel die komplette Woche für jeweils täglich fünf Stunden die Kita besuchen, das bedeutet, dass bis zum 12. Juni alle Kinder die Möglichkeit haben, ihre Kita wieder zu besuchen. Die Notbetreuung läuft im beruflich benötigten Rahmen der Eltern weiter, so gestern Manuela Bernhard (KiTa-Koordinatorin/Trägerbeauftragte) gegenüber dem UA. „Ob dieser Turnus bis zu den Ferien beibehalten wird, hängt von den Vorgaben des Landes Hessen, der personellen Situation und den Bedarfen der Eltern ab. Es ist somit eine nach wie vor dynamische Situation, in der wir bestrebt sind, die optimale Lösung für alle Beteiligten zu finden und anzubieten.“