„Vorbildliches Verhalten“

aus Coronavirus-Pandemie

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Lampertheimer Pandemiestab lobt den Zusammenhalt in der Bevölkerung.

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LAMPERTHEIM. (red). Lob für Engagement, abgeschaltetes W-Lan und weitere Veranstaltungsabsagen: Der Pandemiestab der Stadt Lampertheim hat einen aktualisierten Überblick über die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus gegeben.

Dabei ist den Krisenmanagern besonders der Zusammenhalt in der Bürgerschaft ins Auge gefallen. So können Personen, die der Risikogruppe angehören, im Internet die einzelnen Angebote einsehen und sich mit den Anbietenden in Verbindung setzen. Dabei geht es um Einkaufsdienste und ähnliche Angebote. Aber auch Menschen, die helfen möchten, können auf dieser Plattform ihre Angebote eintragen und anbieten. Somit entsteht ein Netzwerk, welches von allen Bürgerinnen und Bürgern, die der Risikogruppe angehören, unkompliziert abgerufen werden kann.

Die durch die Corona-Pandemie geänderten Öffnungszeiten des Rathaus-Service sowie die telefonische Terminvergabe werden sehr gut angenommen. „Hier muss man der Bevölkerung ein Lob aussprechen“, sagt Bürgermeister Gottfried Störmer. „Die Bürgerinnen und Bürger zeigen Verständnis und verhalten sich absolut vorbildlich, was die Vergabe von Terminen angeht.“

Das Land Hessen hat in der vergangenen Woche den Anspruch für die Notbetreuung von Kindern auf weitere Berufsgruppen ausgeweitet. Um auch künftig eine angemessene Notbetreuung anbieten zu können, bittet die Stadtverwaltung Lampertheim darum, die Betreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn es wirklich zwingend erforderlich ist. Sollten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, die Betreuung ihrer Kinder weiterhin in Eigenregie regeln zu können, sollen sie dies auch weiterhin tun. In zwingend notwendigen Fällen können sich Eltern entweder direkt an die Einrichtung ihrer Kinder oder an die Service-Rufnummer der Stadtverwaltung (06206-93 51 00) wenden.

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Um die Anordnung des Bundes konsequent umzusetzen, sind in Lampertheim und seinen Stadtteilen die öffentlichen W-LAN-Hotspots bis auf Weiteres abgeschaltet. Die in der Vergangenheit dadurch hervorgerufenen größeren Ansammlungen von Menschen im öffentlichen Raum sollen somit vermieden werden.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus und die damit verbundenen Anordnungen von Bund und Land müssen der Empfang der 50-Jährigen am Samstag, 28. März, sowie die Jugendsammelwoche vom 27. März bis 6. April abgesagt werden. Ersatztermine werden gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.