Falschparker in Annerod aufgepasst

In Annerod wird der "ruhende Verkehr" künftig kontrolliert und Verstöße mit Bußgeldern geahndet. Und: Der Spielplatz im Asternweg soll, wenn möglich, noch im August...

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ANNEROD. In der Sitzung des Anneröder Ortsbeirates wurde über Verkehrsthemen, die Bauprojekte, Kinder- und Jugendthemen, den Spielplatz im Asternweg sowie den Festplatz beraten.

Es werde ein Mitarbeiter eingestellt werden, der im Gemeindegebiet den "ruhenden Verkehr" (Parken) kontrolliert und Rechtswidrigkeiten mit Bußgeldern sanktioniert, sagte Bürgermeister Stefan Bechthold (SPD). Für die Kontrolle des "fließenden Verkehrs" werde die Gemeinde weitere Displays aufstellen, die nicht nur die gefahrene Geschwindigkeit anzeigen, sondern auch die Fahrzeuge zählen sowie mit Zeit und Geschwindigkeit erfassen.

Im Neubaugebiet "Jägersplatt" sind die Baustelleneinrichtungen aufgebaut. Der Baubeginn erfolgt nächste Woche. Die Auftragsvergabe sei aufgrund der Preissteigerungen, die bis zu 65 Prozent betragen haben, sehr schwierig gewesen. Teilweise habe man Ausschreibungen aufgehoben, sagte der Bürgermeister. "Aber, wir sind im Zeitfenster, und nächste Woche geht es los." Die Fertigstellung des Norma-Marktes wird im ersten Quartal 2022 erfolgen. Bis die Kindertagesstätte fertig ist, dauert etwas länger. Da wird es Mitte 2022 werden.

"Der Spielplatz im Asternweg ist der schönste Spielplatz von ganz Fernwald", sagte der Bürgermeister. Er sei ein richtiges Schmuckstück und er hoffe, dass man die Eröffnung im August noch hinkriege. Ein paar Sitzgelegenheiten für die Eltern oder Großeltern, die mit den Kindern auf den Spielplatz kommen, wünscht sich Ortsvorsteher Harald Hahn. Zum Festplatz in Annerod, "Im Erlee" (Nähe Feuerwehr), sollen die Kosten ermittelt werden, um den Platz entsprechend herzurichten. Strom sei dort vorhanden, sagte Bechthold.

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Auf die Frage, ob für Kinder und Jugendliche im Haushalt 2021/22 genügend Geld eingestellt sei, antwortete er: "Wir tun sehr viel für Kinder und Jugendliche. Da sind wir sehr gut aufgestellt." Und wenn etwas gebraucht werde, dann helfe die Gemeinde. Ein Spielplatz für die älteren, die zwölf- bis 16-Jährigen, sei im Geschäftsgang. Darum werde sich der neue Jugendpfleger, der auch für die aufsuchende Jugendarbeit zuständig sei, kümmern. Dieser werde in Kürze eingestellt werden.

Ein Bürger trug den Wunsch vor, am neuen Kindergarten ein Schild "Schrittgeschwindigkeit" aufzustellen. Das sei baulich nicht machbar, sagte der Bürgermeister. Der Mann berichtete von chaotischen Parksituationen. Für die Kinder sei es gefährlich, zwischen Pkw und Sprintern hindurch über die Straße zum Kindergarten zu gelangen. Auch am Kindergarten am Geranienweg gebe es diese gefährlichen Parksituationen. Hier werde links am Bürgersteig geparkt, häufig sogar im Hof von Privatleuten.