"EV" in Gießen hat neuen Geschäftsführer

Markus Schäfer (links) und Sebastian Polag.  Foto: Agaplesion Ev. Krankenhaus Mittelhessen

Markus Schäfer tritt als Geschäftsführer der Gießener Agaplesion-Einrichtungen Evangelisches Krankenhaus Mittelhessen, Medizinisches Versorgungszentrum und "Haus Samaria...

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GIESSEN. Am Gesundheitscampus auf der Hardt mit seinen Agaplesion-Einrichtungen Evangelisches Krankenhaus Mittelhessen ("EV"), Medizinisches Versorgungszentrum und "Haus Samaria Hospiz" hat Markus Schäfer seit dem 1. Oktober die Position als Geschäftsführer inne. Vorgänger Sebastian Polag, der seit Januar dieses Jahres als Vorstand für Finanzen und IT bei der Agaplesion gAG tätig ist und parallel die Geschäftsführung am Campus Gießen wahrgenommen hatte, wird sich laut der Pressemitteilung nun vollumfänglich seinem Amt in der Zentrale des Gesundheitskonzerns widmen.

Der studierte Betriebswirt Markus Schäfer, der seit 2017 als Prokurist den Geschäftsbereich Finanzen eines regionalen Maximalversorgers geleitet hatte, bringe einen umfangreichen Weitblick im Gesundheitswesen mit. Seine Karriere im Gesundheitsmanagement startete er zunächst 2006 in Bayern, bevor er 2008 an ein universitäres Klinikum in Mittelhessen wechselte. "Mit Markus Schäfer konnten wir einen erfahrenen Krankenhausmanager für Agaplesion gewinnen, der mit der Region Mittelhessen und den Menschen dort bestens vertraut ist", sagt Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender des größten christlichen Gesundheitskonzerns. "Mit seiner Erfahrung und Innovationsfreude wird die positive Entwicklung des 'EV' neue Impulse erhalten."

Durch die Verschmelzung des Gießener Hauses mit der Agaplesion Pneumologischen Klinik Waldhof Elgershausen habe das "EV" als wichtiger Gesundheitsstandort für die Menschen in der Region seinen bereits vorhandenen hohen Stellenwert weiter ausgebaut. "Das Leistungsspektrum ist für ein Krankenhaus dieser Größe ausgesprochen umfangreich", betont Schäfer. Die Klinik biete Patienten eine umfassende interdisziplinäre Behandlungsmöglichkeit auf höchstem Niveau mit neuester technischer Ausstattung und zeitgemäßem Komfort. "Ich freue mich, ein modernes Krankenhaus mit sehr guten Strukturen und kurzen Kommunikationswegen über alle Berufsgruppen hinweg vorzufinden, was eine optimale Ausgangslage für ein gutes Miteinander und in Bezug auf reibungslose Abläufe bildet", so der 41-Jährige.

Die Modernisierungs- und Erweiterungsbaumaßnahmen schreiten merklich voran, heißt es weiter. Aktuell sind die Renovierungsarbeiten des letzten Flügels (Südflügel) in vollem Gange. Es wird davon ausgegangen, dass im ersten Halbjahr 2022 die Arbeiten abgeschlossen sind und zusätzlich drei neue Stationen in Betrieb genommen werden können. Der Baufortschritt des Erweiterungsbaus des Fachärztezentrums am "EV" läuft parallel ebenfalls planmäßig. In Kürze werden die Möblierungsarbeiten starten, und der geplanten Inbetriebnahme zum Jahreswechsel wird positiv entgegengesehen.