Hessische Polizei immer als Familie angesehen

(red). Nach über 34 Jahren im Polizeidienst ist für Polizeivizepräsident Peter Kreuter Dienstende. Der 65-Jährige blickt auf eine über 40-jährige Zeit im öffentlichen...

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GIESSEN. Nach über 34 Jahren im Polizeidienst ist für Polizeivizepräsident Peter Kreuter Dienstende. Der 65-Jährige blickt auf eine über 40-jährige Zeit im öffentlichen Dienst zurück und verabschiedete sich am 30.April in den Ruhestand. Polizeipräsident Bernd Paul bedankte sich bei Kreuter auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Professionalität und das Engagement, die er in seiner Funktion als Vizepräsident in mehr als zehn Jahren geleistet habe.

"Peter Kreuter hat gezeigt, dass er über eine hohe fachliche Kompetenz verfügt und diese mit seiner sorgfältigen, pflichtbewussten und fürsorglichen Art in seiner Funktion einbrachte", macht Paul deutlich. Leitender Polizeidirektor Manfred Kaletsch, Leiter der Abteilung Einsatz im Polizeipräsidium Mittelhessen, überbrachte die besten Wünsche von seiner Abteilung und lobte: "Peter Kreuter hatte immer ein offenes Ohr. Sein ehrlicher, stets sachlicher und vermittelnder Umgang - auch mal juristisch beratend - bleibt den Kolleginnen und Kollegen in Erinnerung und zeichnet ihn als Mensch aus".

Peter Kreuter stammt aus Ehringshausen. Nach dem Abitur und seiner vierjährigen Dienstzeit als Zeitsoldat bei der Luftwaffe, schloss er 1987 sein zweites juristisches Staatsexamen an der JLU in Gießen ab. Noch im selben Jahr trat er eine Stelle als Justiziar und stellvertretender Sachgebietsleiter beim Polizeipräsidium Frankfurt an. Dort war er Leiter des Sachgebiets für Rechts-, Disziplinar-, Schadens- und Beschwerdeangelegenheit und leitete von 2000 bis 2010 die Abteilung Verwaltung. Im Oktober 2010 folgte er dem Ruf nach Mittelhessen, wo er das Amt des Polizeivizepräsidenten bis zu seinem Ruhestand innehatte.

Bei seiner Verabschiedung fügte der Neupensionär, der auch lange ehrenamtlich als Richter am Arbeitsgericht und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei und Verwaltung arbeitete, an, dass die hessische Polizei immer seine Familie war und dass er es nie bereut habe, zur Polizei zu gehen.