Selektiver Mutismus

(red). Der Förderverein Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Gießen e.V. veranstaltet zweimal jährlich eine Vortragsveranstaltung, um über aktuelle Entwicklungen in...

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GIESSEN. (red). Der Förderverein Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Gießen e.V. veranstaltet zweimal jährlich eine Vortragsveranstaltung, um über aktuelle Entwicklungen in der Versorgung von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Störungen zu informieren. Christina Schwenck, Professorin am Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen, gibt in ihrem Vortrag am 11. November von 19 Uhr bis 20.30 Uhr einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand zu selektivem Mutismus bei Kindern und Jugendlichen und stellt geeignete Behandlungsansätze vor.

Kinder und Jugendliche mit selektivem Mutismus schweigen in bestimmten sozialen Situationen oder im Kontakt mit Fremden, während sie in vertrauten Situationen unbeeinträchtigt sprechen. Die Erkrankung ist wenig bekannt und bislang gibt es kaum Forschung zu Faktoren, die das Sprechverhalten beeinflussen. Unbehandelt verläuft die Erkrankung oftmals chronisch und auch im späteren Alter leiden viele Betroffene noch unter erheblichen schulischen, beruflichen und sozialen Einschränkungen.