Heinz Johannes Fischer wird heute 95 Jahre alt

H. J. Fischer

(moo). Erstaunlich fit empfing Heinz Johannes Fischer in der Waldstraße 41 in Kinzenbach mit großem Sicherheitsabstand im Partykeller seines Sohnes einen Pressevertreter, um...

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KINZENBACH. Erstaunlich fit empfing Heinz Johannes Fischer in der Waldstraße 41 in Kinzenbach mit großem Sicherheitsabstand im Partykeller seines Sohnes einen Pressevertreter, um aus seinem Leben zu berichten. Heute, am 14. Januar, wurde der Jubilar vor 95 Jahren in Berlin geboren. Hier wuchs er auf und besuchte auch die Schule.

Mit 17 Jahren meldete er sich 1943 als Freiwilliger zur Wehrmacht und wurde in Dänemark als Panzerschütze ausgebildet. An der Front in der Normandie in Frankreich geriet Heinz Johannes Fischer 1944 in Gefangenschaft. Es gelang ihm, sich 1946 selbst zu befreien. Ein Jahr später lernte er in Marburg seine spätere Ehefrau Elfriede kennen. Noch im gleichen Jahr fand die Hochzeit statt.

Das junge Paar wohnte in Stadtallendorf und zog 1961 nach Gießen. Heinz Johannes Fischer hatte eine Arbeitsstelle als Chauffeur beim Bundesversorgungsamt gefunden und war hier bis zum Rentenalter tätig.

Mit seiner Ehefrau, die 2012 verstorben ist, konnte er viele schöne Reisen unternehmen, Autofahren war seine Leidenschaft. Bis heute lenkt er ein Elektro-Mobil und freut sich, für kleine Fahrten, vor allem im Dorf, gerne auch zum Friedhof, unabhängig zu sein. Vor vier Jahren kaufte der jüngste Sohn, einer von fünf Kindern, das Haus in der Waldstraße in Kinzenbach. Seitdem ist hier auch die Heimat von Heinz Johannes Fischer.

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Auch sechs Enkel und drei Urenkel freuen sich, noch einen so fitten Opa und Uropa zu haben. Gerne besuchte der Jubilar die Seniorentreffen bei der Awo. Begeistert erzählt er davon, dass er in den vergangenen drei Jahren Urlaub mit seinem Sohn im Wohnwagen im Harz gemacht hat. Auch Berlin war Ziel einer Reise. Da Gratulationsbesuche zurzeit kaum möglich sind, freut sich der Jubilar über Anrufe unter 0641/9609816.

Foto: Moos