Überregionale Strahlkraft

(red). Im Zeichen einer weiter kräftig wachsenden Tischtennis-Abteilung und guten Entwicklungen im Nachwuchsbereich stand die diesjährige Jahreshauptversammlung mit...

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HEUCHELHEIM. (red). Im Zeichen einer weiter kräftig wachsenden Tischtennis-Abteilung und guten Entwicklungen im Nachwuchsbereich stand die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Spielersitzung der TSF Heuchelheim. Diese fand am 19. Juni unter Corona-Bedingungen in der Turnhallengaststätte in Heuchelheim statt. Abteilungsleiterin Christine Lenke machte klar, dass sich die TSF zu einer großen und breit aufgestellten Tischtennis-Abteilung entwickelt hat, die sich für ihre exzellente Nachwuchsförderung und Behindertensparte sowie gut aufgestellten Damen- und Herrenbereich weithin einen Namen gemacht hat. Das Angebot wird flankiert von Tischtennis-AGs in Kindergärten und Grundschule, die von der Firma Rinn Beton und Naturstein GmbH finanziert werden.

Ein herausragendes Ereignis konnte in der vergangenen Saison etwa die Mannschaft Jungen 18 vorweisen, die den Meistertitel erreichten, der die Möglichkeit eines direkten Startplatzes in der Herren Bezirksliga eröffnete. So werden in der kommenden Saison zwei Bezirksliga-Mannschaften der TSF an den Start gehen. Mit Oberligaspieler Samuel Preuß wechselte ein Sportler zu den TSF, der zudem das Konzept der Nachwuchsförderung mit trägt, zumal er seit Jahren nicht nur als Jugendtrainer und AG- Leiter für die TSF aktiv ist. Er wird die 1. Herrenmannschaft (Verbandsliga) beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele unterstützen.

Die Behindertensparte der TSF Heuchelheim zählt mittlerweile 24 Sportler. Nahezu alle starten auch im Regelbetrieb was den inklusiven Ansatz bei den TSF belegt. Herausragendes Ereignis war die Ausrichtung der Hessischen Meisterschaften im Behindertensport im Januar 2020, die Werbung für Para-Tischtennis wie auch für die TSF als Ausrichter der Veranstaltung machte. Heuchelheim hat als einer von zwei Paralympischen-Trainingsstützpunkten in Deutschland sowie als Landesstützpunkt des Hessischen Behinderten- und Rehasportverbandes für Tischtennis eine überregionale Strahlkraft erlangt. Mit der 14-jährigen Frieda Dietz ist ein großes Heuchelheimer Talent im Rolli-Tischtennis mit dabei.

Viele Sportereignisse sind in den vergangenen Wochen dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Seit Mitte Mai wird in Heuchelheim auf Basis eines Hygienekonzeptes wieder trainiert. Dies erfordert mehr Vorbereitung und die Beachtung von Hygieneregeln bei deutlich weniger Trainingsteilnehmern, die in die Halle kommen dürfen. Die Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren, auch wenn noch unklar ist, wie die Verbandsrunde gespielt werden wird.

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Mit sieben Herren- und vier Damenmannschaften werden die TSF eine neue Rekordzahl an Mannschaften ins Rennen schicken, zudem drei Nachwuchs- und eine Rolli-Mannschaft. Nachdem die 1. Damenmannschaft den Sprung in die Hessenliga geschafft hat und auch die Mädchen weiter in der obersten hessischen Klasse antreten werden, werden die TSF somit Mannschaften von Hessenliga bis 3. Kreisklasse stellen können.

Die Tischtennis-Abteilung der TSF Heuchelheim wächst somit weiter kräftig. Inwiefern daher organisatorische Änderungen in der Zukunft notwendig werden, wird in der kommenden Zeit zu diskutieren sein. Klar ist: Es werden dringend mehr Trainingskapazitäten und Hallenzeiten benötigt.

Personelle Veränderungen im Tischtennis-Vorstand ergaben sich bei den Wahlen. Peter Heimscheid, der lange Jahre als Spielleiter fungierte, gab den Posten an Jörg Valentin ab. Er wird aber weiterhin unterstützend tätig bleiben. Die Tischtennis-Abteilung ist ihm zu Dank verpflichtet, wie auch Wilfried Wollmann, der in den letzten Jahrzehnten vielfältige Posten übernommen hat, ob als Abteilungsleiter, Finanzwart, Gerätewart, Getränkewart, Archivar oder als Schiedsrichter. Er möchte sich altersbedingt vom Ehrenamt zurückziehen und wurde unter großem Beifall verabschiedet.