„Paul-Simpson-Project“ begeistert im historischen Kirchenschiff

Jennifer Simpson und Bernd Paul begeistern in der Grüninger Kirche. Foto: Schmidt

Das bekannte Duo Jennifer Simpson und Bernd Paul begeisterte die Zuhörer im Grüninger Kirchenschiff mit ihrer Mischung aus Eigenkompositionen und bekannten Coversongs.

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POHLHEIM. (ger). Endlich wieder Live-Musik – und dann auch noch mit der facettenreichen Stimme und der Percussion von Jennifer Simpson sowie Bernd Paul mit seiner Akustikgitarre waren am Sonntagabend in der Grüninger Kirche zu hören. Das bekannte Duo, das im „Paul-Simpson-Project“ auf der Bühne vereint ist, begeisterte die Zuhörer im historischen Kirchenschiff mit ihrer Mischung aus Eigenkompositionen und bekannten Coversongs.

Dass nach der Begrüßung durch Kirchenvorstand Reinhold Hahn von der evangelischen Kirchengemeinde das Duo gleich mit Neil Youngs Evergreen „After the Gold Rush“ startete, war ein perfekter Einstieg in diesen konzertanten Abend, der die Zuhörer nicht nur in die Zeit der 70er Jahre zurückversetzte. Schon war man mittendrin im Träumen von Hippies, Engeln und einer unbeschwerten Sommerzeit, umgeben von Gewitter und Regen mit entsprechenden Klangeffekten bei passender Musik. Dabei kamen Titel der 80er und 90er Jahre nicht zu kurz, mit gefühlvollen Balladen wie „Purple Rain“ von Prince oder „Zombie“ von den Cranberries sowie der Liebeshymne „Power of Love“ von Frankie goes to Hollywood.

Eigenen Stempel verpasst

Simpson verstand es, diesen Hits ihren eigenen gesanglichen Stempel aufzudrücken, genauso wie Paul im Spiel mit den Saiten seiner Gitarre, der dabei eine große Band vergessen ließ. Die Akustik im Kirchenschiff sorgte zudem für den tragenden Klangrahmen. Am Ende des stimmungsvollen Abends gab es stehende Ovationen glücklicher Zuhörer für die beiden Künstler. Für die Grüninger evangelische Kirchengemeinde war dieses Konzert eine erste schöne Wiedergutmachung für die zurückliegenden Pandemie-Monate, in denen man eigentlich „350 Jahre Kirchenschiff“ und „500 Jahre Paul Hutten Chor“ groß feiern wollte, aber nicht konnte.