Nach Feuer in Hattenrod: Gemeinde Reiskirchen bittet um...

Sieben Hausbewohner haben durch den Dachstuhlbrand Ende Juli ihr Zuhause verloren.  Archivfoto: Feuerwehren der Gemeinde Reiskirchen

Die Gemeinde Reiskirchen hat ein Spendenkonto eingerichtet, um die sieben Hausbewohner bei einem Neustart zu unterstützen.

Anzeige

. Reiskirchen (red). Am vergangenen Donnerstag verloren sieben Menschen durch einen Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in Hattenrod ihr Zuhause. Die Gemeinde Reiskirchen hat nun ein Spendenkonto eingerichtet, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, den Opfern in ihrer größten Not zu helfen. "Wir sind dankbar, dass keine der Opfer körperlich zu Schaden kamen - auch nicht die Rettungskräfte während der notwendigen Lösch- und Aufräumarbeiten. Dies ist auch den aufmerksamen Nachbarn zu verdanken, die in aller Früh die Hausbewohner weckten und den Alarm auslösten", heißt es aus dem Rathaus. "Großer Dank gilt allen Rettungskräften für ihren schnellen und umsichtigen Einsatz, aber auch den Hattenröder Bürgern, die spontan die Feuerwehrleute während des 14-stündigen Einsatzes mit Getränken und Essen versorgten", so Bürgermeister Dietmar Kromm in einer Pressemitteilung.

Einer durch den Brand obdachlos gewordenen Familie konnte zunächst eine Notunterkunft der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden, andere Bewohner kamen bei Verwandten oder Freunden unter. Jetzt gelte es, diese Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben, bei ihrem Neustart zu unterstützen. Wer mit einer kleinen oder auch größeren Spende helfen möchte, wird gebeten, das Konto mit der IBAN DE67 5139 0000 0091 2647 14 (Volksbank Mittelhessen) unter Angabe des Verwendungszwecks "Brand Hattenrod" zu nutzen. Jede Spende ist willkommen und wird in vollem Umfang an die in Not Geratenen gehen.