Ist Brechen gut mit dem Rad befahrbar?

Bürgermeister Frank Groos, ADFC-Vorsitzender Oliver Moschner-Schweder, die Gemeindevertreter Theda Ockenga, Frank Königstein und Yvonne Schermuly sowie Jason Rhodes als Mitglied des ADFC-Vorstandes (von links)in Niederbrechen.  Foto: ADFC

Brechener Kommunalpolitiker und Mitglieder des Fahrrad-Clubs ADFC sind gemeinsam durch Niederbrechen geradelt. Was für Radler besser gestaltet werden muss.

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BRECHEN. Ist Brechen fahrradfreundlich? Um diese Frage zu klären, trafen sich Bürgermeister Frank Groos (parteilos), Mitglieder der Gemeindevertretung und des Kreisvorstands Limburg-Weilburg im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und fuhren gemeinsam mit dem Fahrrad durch die Straßen von Niederbrechen.

Ziel der Tour war es, neuralgische Punkte für den Radverkehr in Augenschein zu nehmen und Ansätze zur Verbesserung zu diskutieren. Und dabei zeigte sich, dass es viele Verbesserungsmöglichkeiten gibt. So könnte die Radabstellanlage am Bahnhof diebstahlsicher und zeitgemäß umgebaut werden. Der Radweg zwischen der Autobahnunterführung von Werschau kommend und dem Bahnübergang der B 8 endet derzeit im Nichts auf der Landstraße, könnte aber mit Markierung oder Beschilderung sicherer werden. Auch die Beschilderungen des R 8 könne eindeutiger sein.

Brechens Gemeindegremien und der Bürgermeister wollen das Thema Radverkehr auf der Agenda behalten. Der nächste Schritt ist die Befahrung der Ortsteile Werschau und Oberbrechen.