Gemeinde Hünfelden gratuliert Autocross-Team Dauborn

Maximilian Schmitt (links) im Kampf um den Sieg. © Hannes Jirasek

Ehre, wem Ehre gebührt: Nachdem sich das Dauborner Autocross-Team in dieser Saison über zwei Meisterschaften freuen konnte, gab es nun die Glückwünsche der Gemeinde.

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HÜNFELDEN. Hünfelden (red). Das letzte Rennen der diesjährigen Autocross-Saison ist abgewunken, und das Autocross-Team aus Dauborn kann sich über zwei Meistertitel freuen. In der Meisterschaftswertung der Tourenwagen des Deutschen Motorsport Bundes konnte Philipp Raiser den Titel aus dem Vorjahr verteidigen. In insgesamt fünf von neun Meisterschaftsläufen fuhr Raiser den Sieg mit seinem frontgetriebenen VW Polo mit rund 250 PS ein. Trotzdem blieb es spannend bis zum Saisonende, denn zum Schluss trennten ihn nur fünf Punkte zum Zweitplatzierten. Erst im letzten Rennen auf dem Matschenberg bei Bautzen machte er mit einem dritten Platz im Finale den Sack zu. Er ist somit nicht nur Meister in seiner Klasse, sondern auch der Fahrer mit den meisten Punkten von allen Tourenwagenklassen.

46 Fahrer waren eingeschrieben

Insgesamt waren 46 Fahrer in dieser Saison bei den Tourenwagen eingeschrieben. Raiser ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis und bedankt sich bei allen Helfern und Sponsoren, die ihn dieses Jahr unterstützt haben. Die Zukunftspläne sind schon gemacht, denn nach etlichen Jahren in der 2wd Klasse wird es einen Wechsel in die allradangetriebene Tourenwagenklasse geben.

Ebenfalls ausgezeichnet wird in diesem Jahr vom ACT Dauborn Maximilian Schmitt, der mit seinem allradangetriebenen Buggy nach einer spektakulären Saison den dritten Platz im Deutschen Autocross Cup eingefahren hat. Ein Unfall im letzten Rennen verhinderte eine noch bessere Platzierung. Trotz allem blickt auch er auf eine gute Saison zurück, in der er insgesamt fünfmal auf dem Podest gestanden hat und zwei Rennen sogar gewinnen konnte. Die Siegerehrung des DMSB findet am 19. November in Cunewalde (Sachsen) statt.

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Jugendteam feiert gleich zwei Siege

Neben Philipp Raiser war auch das Jugendteam des Dauborner Vereins erfolgreich. Sowohl den Meistertitel der Crosskarts im Deutschen Rallyecross Verband als auch den Sieg der Super Cup Meisterschaft konnten die ACT Junioren für sich verbuchen.

Der seit 2002 gemeinnützige Verein setzt sich schon immer für die Nachwuchsfahrer in diesem Sport ein und feierte in der Vergangenheit schon mehrere Meistertitel in der Jugendklasse.

Seit 2019 besteht die neu gegründete Crosskartabteilung des Vereins. In diesem Zuge wurde ein vereinseigenes Kart gekauft und für den Renneinsatz vorbereitet. So lernten die Jugendlichen nicht nur das Fahren, sondern auch den Einsatz von Werkzeugen bei gemeinsamen Arbeitseinsätzen. Nach zwei Jahren Test- und Vorbereitungsphase während der Corona-Pause stand 2022 die erste komplette Saison an, und die harte Arbeit hat sich ausgezahlt. Fünf von acht Rennen konnten die Dauborner Youngster gewinnen und somit den Meistertitel in der Klasse ab elf Jahren einfahren - und das als punktbestes Team aller DRCV-Sprintrennen-Teilnehmer. Zusätzlich bestritt die Jugend drei Veranstaltungen des Westdeutschen Autocross Verbandes und wurde dort Sechster. Am Steuer saßen dieses Jahr Niklas Krämer, Luca Kiepe, Theo Rühl und Julian Harder. Besonders stolz ist neben den Eltern vor allem Frank Pfeiffer, Jugendwart des ACT Dauborn, auf die Leistung der Jugendlichen, die sich herzlich für die Unterstützung der Sponsoren und für die helfenden Hände bedanken.

Ein weiterer ACT-Crosskartfahrer war Junis Holzleitner in seinem privaten Fahrzeug. Als Vierter der Meisterschaft blickt er auf eine erfolgreiche erste Rennsaison zurück. Bei der Preisverleihung des deutschen Rallyecrossverbandes in Beckum (NRW) wurde auch der ehemalige Jugendfahrer Julien Engel geehrt, der in der Langstreckenwertung den siebten Platz von insgesamt 51 Teilnehmern einfahren konnte. Ein weiterer erfolgreicher Langstreckenfahrer war in dieser Saison Patrick Fober. Er bestritt die westdeutsche Autocrossmeisterschaft und wurde dort Siebter von insgesamt 46 Fahrern. Die WACV Ehrung erfolgt am 12. November in Lichtenau.

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Auch die Hünfeldener Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer freute sich über den Erfolg der Meister-Fahrer und gratulierte ihnen im Rathaus zu ihrer überaus erfolgreichen Saison.