Mittelhessen: Tipps für Autofahrt in die Weihnachtsferien

Auf der Autobahn A3 hat sich ein Stau gebildet: Zum Beginn der Weihnachtsferien müssen Autofahrer mit dichtem Verkehr rechnen (Symbolfoto).

An den Weihnachtsfeiertagen sind Staus auf den Autobahnen vorprogrammiert. Diese Strecken sind laut ADAC in Mittelhessen besonders betroffen.

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Mittelhessen. Die ruhige Zeit auf Hessens Autobahnen ist vorbei: „Driving home for christmas” lautet das Motto wieder ab Mittwoch, wenn die letzte Schulstunde für dieses Jahr vorbei ist. Da die Feiertage in diesem Jahr auf ein Wochenende fallen, müssen sich Autofahrer bis Samstagmittag auf deutlich mehr Verkehr auf den Straßen einstellen. Hinzu kommt der starke Anteil an Durchreiseverkehr aus anderen Bundesländern und EU-Staaten über die Autobahnen. Der ADAC Hessen-Thüringen gibt Reisetipps und gibt an, wo am meisten Verkehr zu erwarten sein wird.

Ab Montagnachmittag wieder volle Straßen erwartet

„Viele Hauptreiserouten wie die A3 und die A5 geraten vor allem in den Nachmittagsstunden am Donnerstag, 22. Dezember, und Freitag, 23. Dezember, an ihre Kapazitätsgrenzen“, sagt Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen. Mittelhessen ist damit stark betroffen. An beiden Tagen treffe Reise- auf Berufsverkehr. Zudem seien viele Weihnachtseinkäufer in den Innenstädten zu erwarten. 

Bis zum Samstagmittag bleibe es bei dem hohen Verkehrsaufkommen. Am ersten Weihnachtsfeiertag werde es ruhig, während sich Reisende bereits am Montagnachmittag wieder auf volle Straßen einstellen müssten. Grund sei der Urlaubsverkehr, sowohl in die Skigebiete im Alpenraum als auch in die lokalen Reviere. Ebenfalls unterwegs seien Rückkehrer von Familienbesuchen. 

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Tipps: Route checken, Tee und Decken mitnehmen

Da nahezu sämtliche Reisebeschränkungen aufgrund von Corona wegefallen sind, sind Autoreisen ins Ausland leichter als im Vorjahr. Urlaubsreisen sind aufgrund der Preissteigerungen jedoch deutlich teurer, weswegen der Reiseverkehr nicht das Niveau der Vor-Coronazeit erreichen werde. Trotzdem müssten sich Autofahrer auf Verzögerungen einstellen. 

„Hilfreich für längere Reisen ist eine entsprechend gute Vorbereitung“, sagt Wolfgang Herda. Vorab solle man sich über die Verkehrssituation auf der Reiseroute informieren, um Staus auszuweichen. Das Auto solle entsprechend winterfit sein, zudem seien eine Thermoskanne mit Tee und pro Insasse eine Decke hilfreich, um auch längere Wartezeiten bei kalter Witterung zu überbrücken.