Impfstart in Caritas-Heimen

Einrichtungsleiterin Susanne Steiner aus dem Seniorenzentrum Maria-Hilf in Beselich lässt sich gegen Corona impfen.  Foto: Caritas

(red). In zwei Seniorenheimen des Caritasverbandes für den Bezirk Limburg sind am Mittwoch ein Großteil der Bewohner und Mitarbeiter gegen das Coronavirus geimpft worden....

Anzeige

LIMBURG-WEILBURG. In zwei Seniorenheimen des Caritasverbandes für den Bezirk Limburg sind am Mittwoch ein Großteil der Bewohner und Mitarbeiter gegen das Coronavirus geimpft worden. Caritas-Geschäftsführer Max Prümm: "Der Impfstart ist für uns ein Lichtblick nach einer langen schwierigen Zeit."

Am frühen Vormittag nahm das Mobile Impfteam seine Arbeit auf.

Als erste Einrichtung im Verband wurden im Haus St. Martin in Dornburg-Frickhofen 33 Bewohner sowie 32 Mitarbeitende und ehrenamtlich im Heim Tätige geimpft - die älteste Seniorin ist 96 Jahre alt. Gegen Mittag fand die Impfung für die Hausgemeinschaft im Seniorenzentrum Maria Hilf in Beselich-Obertiefenbach statt. Hier nahmen 29 Mitarbeiter und 16 Bewohner des vollstationären Bereichs und des Betreuten Wohnen teil.

Die Impfungen fanden ausschließlich auf freiwilliger Basis statt, aber die Bereitschaft dazu sei groß, heißt es in der Mitteilung des Caritasverbandes Limburg Die beiden Haus- und Pflegedienstleitungen Kerstin Becher (Frickhofen) und Susanne Steiner (Obertiefenbach) ließen sich als erste impfen.

Anzeige

Gute Versorgung trotz widriger Umstände

Über den Impfstart in ihren Einrichtungen zeigten sie sich erleichtert und blicken nun optimistisch in die Zukunft. Abteilungsleiter der Caritas-Seniorendienste Othmar Hicking: "Wir danken dem Gesundheitsamt und den Mobilen Impfteams beziehungsweise allen daran Beteiligten sowie dem Landkreis für die gute Zusammenarbeit und Organisation. Wir sind froh, dass der Impfstart so schnell erfolgen konnte. Insbesondere danken wir aber auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit höchstem Einsatz in den zurückliegenden Wochen stets hervorragende Arbeit geleistet haben und die Bewohnerinnen und Bewohner trotz aller oftmals widrigen Umstände immer gut und sicher versorgt haben".