Malteser machen sich stark für die Jugend im Bistum Limburg

Die Maltester-Jugend (v. l.) mit: Lisa-Marie Neuroth, Jan Benet, Diözesanjugendseelsorger Tobias Blechschmidt, Anna Beil, Sophie Ruppik und Sarah-Lea Hild.  Foto: Malteser/Jan Benet

Der Diözesanjugendführungskreis ist neu gewählt. Für die Mitglieder waren in der Pandemie die Themen Homeschooling und Social-Distancing besonders wichtig.

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LIMBURG. Limburg (red). Homeschooling und Social-Distancing sind für Kinder und Jugendliche große Herausforderungen. Den Kontakt nicht zu verlieren, unter Gleichaltrigen offene Ohren zu finden und die Pandemie gemeinsam zu bewältigen, das ist der Jugend des Malteser Hilfsdienstes im Bistum Limburg ein großes Anliegen.

Und neben den eigenen Bedürfnissen die Not anderer Menschen zu sehen und anzugehen, auch das haben die jungen Menschen sich auf die Fahnen geschrieben. Auf der Diözesanjugendversammlung (DJV) wagten sie den Blick nach vorne.

Jugendgruppen an elf Standorten im Bistum

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"Der alte ist der neue", sagt Diözesanjugendsprecherin Anna Beil und meint damit den auf zwei Jahre wiedergewählten Diözesanjugendführungskreis (DJFK). "Der DJFK bereitet unter anderem Sozial- und Hilfsprojekte vor, berät die Jugendgruppen an den insgesamt elf Standorten der Malteser im Bistum Limburg, koordiniert die Aus- und Weiterbildung von Jugendgruppenleitern und -leiterinnen und plant das jährliche Zeltlager", fasst Beil die Aufgaben des Führungskreises zusammen. "Wobei wir auf persönliche Treffen und Präsenzveranstaltungen in den vergangenen Monaten pandemiebedingt weitestgehend verzichten mussten."

Ganz plötzlich mussten die Treffen abgesagt, alle Veranstaltungen erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben und Projekte zunächst eingestellt werden. Dafür waren jetzt allerdings IT-Kompetenzen im Umgang mit Online-Treffen, Unterstützung zum Beispiel von Gassigehen- oder Einkaufsdiensten für Corona-Risikogruppen und das gegenseitige Auffangen in herausfordernden Zeiten gefragt. "Die Malteser-Jugend hat die mit der Pandemie verbundenen Herausforderungen mit viel Tatenkraft und Kreativität gemeistert", lobt Diözesangeschäftsführer Gregor Goetz das Engagement der jungen Malteser im Bistum Limburg. "Und in Sachen Chat per Computer und Mobile Devices konnten die älteren Haupt- und Ehrenamtlichen einiges lernen, da hatte uns die Jugend einiges voraus", ist sich Goetz sicher. "Wir haben in den vergangenen Monaten viel voneinander gelernt, ein echter Gewinn für unser Wir-Gefühl innerhalb der Organisation."

Das ehrenamtliche Team des Diözesanjugendführungskreises, kurz DJFK, lenkt und koordiniert alle Aktivitäten der Malteser Jugend in der Diözese Limburg. An der Diözesanjugendversammlung nahmen 23 Personen teil, darunter 19 Stimmberechtigte aus sechs Gliederungen.

Für die nächsten zwei Jahre wurden in den Diözesanjugendführungskreis gewählt: Anna Beil (Diözesanjugendsprecherin, Gliederung Wetzlar), Jan Benet (stellvertretender Diözesanjugendsprecher, Gliederung Oestrich-Winkel), Sophie Ruppik (stellvertretende Diözesanjugendsprecherin, Gliederung Wetzlar), Lisa-Marie Neuroth (Jugendvertreterin, Gliederung Limburg-Weilburg), Sarah-Lea Springmann (Jugendvertreterin, Gliederung Frankfurt). Als Rechnungsprüfer sind gewählt worden: Thomas Hild (Frankfurt) und Celine Benet (Oestrich-Winkel).

Kontakt für interessierte Kinder und Jugendliche: https://www.malteser-limburg.de/angebote-und-leistungen/malteser-jugend.html Oder bei Social Media: https://www.instagram.com/malteserjugend_limburg und https://www.facebook.com/MalteserJugendDioezeseLimburg.