Spriestersbach ist neuer Präsident

Der Verein "Wir sind LAUT" spendet 11 000 Euro für den Sozialdienst katholischer Frauen.  Foto: Wirtschaftsjunioren

(red). Die Wirtschaftsjunioren Limburg-Weilburg-Diez starten in das Jahr 2020 mit einem Rekord. Bei ihrem Neujahresempfang verbrachten 110 Gäste, so viele wie nie zuvor, einen...

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LIMBURG. Die Wirtschaftsjunioren Limburg-Weilburg-Diez starten in das Jahr 2020 mit einem Rekord. Bei ihrem Neujahresempfang verbrachten 110 Gäste, so viele wie nie zuvor, einen kurzweiligen Abend in der noch jungen Gastronomie L'Osteria im Limburger ICE-Gebiet.

Jan Spriestersbach wurde zuvor durch die Mitgliederversammlung zum neuen Präsidenten der Wirtschaftsjunioren gewählt. Der 33-Jährige folgt auf Senta Masurat, die mit ihrem Team im Vorjahr die drei selbstgesteckten Ziele, mehr Öffentlichkeit, neue Mitglieder und Wohltätigkeit, erreichte. Masurat wird dem Vorstand als sogenannte "Immediate Past President" weiterhin mit Rat zur Verfügung stehen. Spriestersbach, der nach kurzer Mitgliedschaft direkt den Sprung an die Spitze des Vereins wagte, ist Verkaufsleiter der Orth Automobile GmbH in Beselich. Zuvor war Spriestersbach im Finanzdienstleistungssektor in Deutschland und Großbritannien tätig. Auch sein Studium verbrachte er sowohl im In- als auch Ausland.

Wie auch 2018, wurde das vergangene Jahr erneut mit einer steigenden Mitgliederzahl beendet.

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Damit 2020 weitere Neumitglieder hinzukommen, stellte Spriestersbach ein abwechslungsreiches Programm vor. Der Besuch der Blechwarenfabrik und Weilburg Coatings, das traditionelle Heringsessen mit Vortrag zu New Work und ein Whisky-Tasting im Rahmen der Whiskymesse sind nur einige Programmpunkte im ersten Halbjahr, bei denen junge Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige die Wirtschaftsjunioren kennenlernen können.

Der durch die Wirtschaftsjunioren gegründete Verein "Wir sind LAUT" übergab einen Scheck von 11 000 EUR an den Sozialdienst katholischer Frauen Koblenz. Die freudige Nachricht, dass der Adoptionsdienst seine Arbeit fortsetzen kann und die befürchtete Schließung wegen Unterfinanzierung, abgewandt wurde, ließ nicht alle Augen im Raum trocken. Nathalie Faßbender, die die Charity-Veranstaltungen maßgeblich initiierte, galt ein besonderer Dank.

In diesem Jahr unterstützen die Wirtschaftsjunioren das Projekt "Schulen für Ruanda". Ziel ist es, ausreichend Spenden für den Bau einer Schule im ostafrikanischen Land einzusammeln.